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Lokalsport: Dem schweren Boden getrotzt

VON TIM HAUCK - zuletzt aktualisiert: 06.01.2008 - 21:53

Der Regen in der Nacht zum Sonntag machte die ganze Sache noch ein bisschen schwieriger. Die knapp 300 Teilnehmer des 15. Dreikönigen-Crosslaufs im Kapellener Erftstadion hatten so ihre Mühe, mit dem durchaus anspruchsvollen Geläuf zurecht zu kommen.

Schlugen beim 15. Dreikönigen-Crosslauf auf anspruchsvoller Strecke ein hohes Tempo an: Uwe Scheithauer (Startnummer 404), im Gesamteinlauf über 8076 Meter mit einer Zeit von 33,07 Minuten schließlich Sechster, Stefan Blasche (219/Platz vier), Axel Wolter (404/Platz 49.) und Thomas Mirz (222/Platz 16).  Foto: C. Offermanns
Schlugen beim 15. Dreikönigen-Crosslauf auf anspruchsvoller Strecke ein hohes Tempo an: Uwe Scheithauer (Startnummer 404), im Gesamteinlauf über 8076 Meter mit einer Zeit von 33,07 Minuten schließlich Sechster, Stefan Blasche (219/Platz vier), Axel Wolter (404/Platz 49.) und Thomas Mirz (222/Platz 16). Foto: C. Offermanns

Trotz Sonnenscheins versanken die Läufer teilweise knöcheltief im schlammigen Untergrund und hatten so ihre Probleme, sich auf der Strecke zu halten. Bei einigen konnte man im Ziel kaum noch zwischen Laufhose und Schlamm unterscheiden.

„Wie wir im Vorfeld schon vermutet haben, war die Strecke durch den fehlenden Frost und den Regen entsprechend schwer zu bewältigen. Einige Läufer hatten da ziemliche Probleme.

Wenigstens hatten wir während der Läufe recht schönes Wetter und die Kids hatten in dem Schlamm auch ihren Spaß“, zog Hannelore Mathé aus dem Organisationsteam des Ausrichters TV Jahn Kapellen letztlich ein sehr positives Fazit aus der Veranstaltung. „Wir hatten noch knapp 80 Nachmeldungen. Besonders die Nachwuchsläufe waren dieses Jahr besonders stark besucht.“

Kein Wunder, denn schließlich ging es für die Talente wie auch für die Senioren erstmals auch gleichzeitig um die Cross-Meisterschaften des Leichtathletik-Kreises Düsseldorf-Neuss.

Während sich der Nachwuchs bei den zahlreichen Siegerehrungen der einzelnen Klassen feiern und ehren ließ, konnte sich beim „Königslauf“ der Männer über die Langstrecke, die in diesem Jahr exakt 8076 Meter betrug, in einem spannenden Rennen Sebastian Franken vom TV Angermund den obersten Podestplatz sichern.

Der letztjährige Drittplatzierte sicherte sich in einer Zeit von 29:32 Minuten den ersten Sieg im noch jungen Jahr 2008. Zweiter wurde Stephan Seidel (30:42 Minuten) vom ASC Rosellen vor Christian Grundner, der als Dritter mit einer Zeit von 31:07 Minuten die Ziellinie überquerte und damit in der Altersklasse M 40 den ersten Platz belegte.

Lokalmatador Matthias Rück vom Gastgeber TV Jahn Kapellen konnte als Gesamtfünfter den Sieg in der Altersklasse der Männer unter 30 feiern. Er erreichte das Ziel nach 33:02 Minuten.

Bemerkenswert war auch, dass Werner Hymmen von der TG Neuss, der in der Altersklasse M 55 an den Start ging und dort als Erster wurde, mit einer Zeit von 33:23 Minuten schneller auf dem Gelände war als manch anderer Sieger einer jüngeren Altersklasse.

Einer der Favoriten auf den Gesamtsieg, Martin Czarnietzki vom TSV Bayer Leverkusen, verzichtete nach dem Lauf über die Mittelstrecke auf einen Start über die acht Kilometer.

Auch bei den Damen war das Tempo auf der Langstrecke in diesem Jahr wieder sehr hoch. Während sich die Vorjahressiegerin Tanja Wimmer (ASC Rosellen) nach 36:48 Minuten „nur“ mit dem zweiten Platz zufrieden geben musste, sicherte sich Juliane Schmidt von der LG Kaarst souverän den Sieg. Sie überquerte die Ziellinie bereits nach 35:48 Minuten.

„Die Strecke war natürlich nicht leicht zu laufen, aber das kannte ich schon aus den Jahren zuvor. Ich bin natürlich total zufrieden mit meiner Leistung. Besser hätte es gar nicht laufen können“, strahlte die Büttgenerin nach der Siegerehrung. Über Rang drei freute sich Renate Broer vom ASC Düsseldorf mit einer Zeit von 39:15 Minuten.

Ein kleiner Trost blieb der geschlagenen Tanja Wimmer dennoch: Die 28-jährige wurde mit ihrem zweiten Platz in der Gesamtwertung Kreis-Cross-Meisterin in ihrer Altersklasse der Frauen unter 30.

Im nächsten Jahr hoffen die Veranstalter auf eine ähnlich hohe Teilnehmerzahl - und sicherlich auch auf besseres Wetter. „Vielleicht haben wir 2009 ja mal ein bisschen bessere Bedingungen“, so Mathé.

Quelle: NGZ


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