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Lokalsport: Der TVK "weiß, worum es geht"

VON TOBIAS KÄUFER - zuletzt aktualisiert: 25.02.2010 - 21:30

Die Partie am Samstag gegen Bietigheim kann richtungweisend nicht nur für diese Spielzeit sein.

Er dürfte eine Schlüsselrolle in den Personalplanungen des TV Korschenbroich spielen: Simon Breuer ist als Spielmacher beinahe unverzichtbar.  F oto: TVK/jüni Foto: NGZ
Er dürfte eine Schlüsselrolle in den Personalplanungen des TV Korschenbroich spielen: Simon Breuer ist als Spielmacher beinahe unverzichtbar. F oto: TVK/jüni Foto: NGZ

Korschenbroich Es sind sechzig Handball-Minuten, die entscheidenden Einfluss die Zukunft des TV Korschenbroich nehmen können: Das Heimspiel gegen die SG Bietigheim am Samstag um 19.30 Uhr in der Waldsporthalle ist für die Mannschaft von Trainer Khalid Khan das Schlüsselspiel für den weiteren Verlauf Rückrunde.

Mit einem Sieg könnten die Hausherren die Talfahrt der letzten Wochen stoppen und zugleich den zuletzt geschmolzenen Abstand auf die Abstiegsränge wieder ausbauen. Ein doppelter Punktgewinn brächte zudem auch ein Stück Planungssicherheit für die derzeit laufenden Vertragsverhandlungen. Mathias Deppisch (2012), Marcel Görden, Dennis Marquardt, Markus Breuer und Marcel Leclaire (alle 2011) besitzen langfristige Verträge, mit dem Rest des Kaders muss über eine Vertragsverlängerung für die kommende Saison verhandelt werden. Auf dem Transfermarkt besonders begehrt sind Torhüter Thomas Bauer sowie Simon und David Breuer, denen nach NGZ-Informationen Anfragen anderer Klubs vorliegen. Eine Korschenbroicher Niederlage aber dürfte endgültig die Rückkehr in die Abstiegszone bedeuten.

Und ohne die Sicherheit, auch in der kommenden Saison in der Zweiten Bundesliga zu spielen, wird es von David Breuer und Co. sicher keine vorzeitige definitive Zusage geben. "Die Mannschaft hat gut trainiert und weiß worum es geht. Die Moral ist intakt. Wenn wir am Samstag so spielen und kämpfen wie gegen die Spitzenteams aus Bittenfeld und Friesenheim und auch die Torhüterleistung noch stabilisieren können, haben wir eine gute Chance am Samstag endlich wieder zu punkten", sagt Khan nach zuletzt 0:8 Zählern.

Für Khan selbst ist das Duell mit den Schwaben eine pikante Angelegenheit: Die SG Bietigheim hatte sich über den Jahreswechsel über die "Verfügbarkeit" des Coaches informiert, nachdem die Verantwortlichen nach einer Talfahrt die Notbremse zogen und sich für einen Trainerwechsel (Jochen Zürn für Uwe Rahn) entschieden.

"Es ist eigentlich wie immer. Wie treten gegen eine Mannschaft mit deutlich höherem Etat und breiteren Personalmöglichkeiten an", pflegt der Korschenbroicher Coach seine Lieblingsrolle: die des Außenseiters. Die Warnungen des Handball-Lehrers sind nicht ganz unbegründet: Ins neue Jahr startete die SG mit einem viel beachteten Erfolg gegen Aufstiegsaspirant Hüttenberg. Am vergangenen Wochenende drehten die Schwaben ein scheinbar schon verlorenes Spiel gegen den wiedererstarkten Tabellenletzten TV Leichlingen. Das nötigt auch Khan Respekt ab: "Sieben Tore muss man erst einmal aufholen."

Quelle: NGZ

 
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