So hatten sich die Dolphins aus Bielefeld das Wochenende ganz sicher nicht vorgestellt. Nach den herben Niederlagen gegen die Branchenführer Schwelmer Baskets (63:115) und Konstantin Elephants (83:104) schrieb die in Ostwestfalen erscheinende „Neue Westfälische“ treffend: „Der TSVE hat innerhalb von 48 Stunden in der 1. Regionalliga gleich zwei Mal eine Begegnung mit Außerirdischen gehabt.“
Als Aliens sahen sich die Basketballer aus Grevenbroich am Sonntag freilich ganz und gar nicht. Trainer Heimo Förster, dessen Schützlinge nach Ende der Hinrunde hinter den noch unbesiegten Schwelmern den zweiten Tabellenplatz belegen, hatte in der kleinen Sporthalle des Helmholtz-Gymnasiums nichts Außergewöhnliches erlebt.
„Die erste Halbzeit war ganz okay“, bilanzierte er nüchtern, und mit Blick auf den überforderten Gegner, der auf Oliver Mankowski und Dejan Cvjetkovic hatte verzichten müssen, fügte er an: „Wir haben unsere Pflicht erfüllt.“
Nur mäßig in Wallung war sein Blut selbst im dritten Viertel gekommen, als der Zweitliga-Absteiger den Rückstand zwischenzeitlich mal auf acht Punkte (59:67/29.) verkürzte.
„Der Sieg ist nie in Gefahr geraten“, befand der ehemalige Bundesliga-Akteur. Und weil das so war, konnte er sich noch intensiver als sonst um den Nachwuchs kümmern. Eigengewächs Bastian Becker durfte in Bielefeld gut zwölf Minuten ran, und überzeugte seinen Coach. „Er hat ordentlich gespielt“, lobte Förster, „und das freut mich für ihn“.
Ansonsten ersparte er sich jegliche Experimente. „Es wird jetzt nix mehr probiert“, sagte der Ex-Leverkusener, schließlich ist die Marschroute klar: „Wir wollen in diesem Jahr kein Spiel mehr verlieren.“
Bis zur Weihnachtspause stehen noch zwei Partien auf dem Programm: Bereits am Freitag (20 Uhr) geht es zum Start der Rückrunde zum Meister SVD Dortmund und am 13. Dezember kommt die stets unbequeme BG Hagen an den Torfstecherweg nach Gustorf.
Verzichten müssen die Elephants dabei weiter auf Center Sasa Zivanovic, der nach einem Kapselriss im Sprunggelenk mitten in der Rehabilitation steckt. In Bielefeld saß der 28-Jährige nur als Fan auf der Bank.
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