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Lokalsport: Eine Klasse Unterschied

VON VOLKER KOCH - zuletzt aktualisiert: 23.11.2007 - 22:16

So leicht wie am Freitag Abend an der Diepgenstraße ist dem HTC Schwarz-Weiß Neuss das Siegen lange nicht mehr gemacht worden in der Hallenhockey-Bundesliga.

Und so leicht dürfte es auch so schnell nicht wieder werden für die Neusser, denn am Sonntag Mittag (12 Uhr, Halle am Seestern) wartet mit dem Düsseldorfer HC ein anderes Kaliber. Die Schützlinge von Trainer Volker Fried setzten sich gestern Abend glatt mit 12:3 (Halbzeit 5:1) gegen den Gladbacher HTC durch.

Die Schützlinge seines Neusser Kollegen Carsten Fischbach machten es beim anderen Düsseldorfer Erstligisten, Aufsteiger DSC 99, sogar noch deutlicher: 15:5 (Halbzeit 7:2) entschieden sie eine höchst einseitige, aufgrund der drückenden Überlegenheit der Gäste aber nie langweilige Partie zu ihren Gunsten und hätten beim zwar bemühten, aber restlos überforderten Neuling auch leicht noch höher gewinnen können. Schließlich fielen die letzten beiden Treffer der Hausherren, darunter einer des Ex-Neussers Stephan Busse, erst in den letzten 80 Sekunden der Partie.

Einen Gleichstand schaffte der DSC in der rappelvollen vereinseigenen Halle an der Diepgenstraße nur ein Mal: Das war, als Jan Brota die dritte Strafecke der Gastgeber zum 1:1 (13.) verwandelte. Jannik Otto hatte die Schwarz-Weißen bereits in der dritten Minute in Führung gebracht. Der Blondschopf avancierte in der Folgezeit zusammen mit Philipp Weide zur spielbestimmenden Figur auf Seiten der Gäste.

Weide war mit sechs Treffern der erfolgreichste Torschütze der Neusser, gefolgt von Sebastian Draguhn, der vier Mal erfolgreich war und mit seinem Schlenzer in den Winkel zum 4:1-Zwischenstand nach 18 Minuten das schönste Tor des Freitag Abends erzielte.

Sebi Pelzer mit der zweiten Neusser Strafecke zum 2:1 (17.) und Sekunden später mit einem Alleingang, der zum dritten Neusser Tor führte, sowie Tim Blasberg dreißig Sekunden vor dem Schlusspfiff waren die anderen Torschützen für den HTC Schwarz-Weiß, der kurz nach Wiederanpfiff eine Schrecksekunde zu überstehen hatte, als sich Gregor Steins eine Platzwunde unter dem Auge zuzog, nach kurzer Behandlung durch Physiotherapeutin Nadine Klar aber wieder ins Spielgeschehen eingreifen konnte.

Quelle: NGZ


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