Gut möglich, dass es am Sonntag (17 Uhr) in der Jahnhalle an der Volksgartenstraße richtig guten Regionalliga-Basketball zu sehen gibt, denn sowohl die gastgebenden NVV Lions Mönchengladbach als auch die Elephants Grevenbroich sind „on fire“. Will heißen: beide Teams sind heißgelaufen.
Die Löwen, mit 14:14 Punkten Tabellenachter, rollen die Liga nach schwachem Start von hinten auf, siegten zuletzt gegen Leverkusen II (80:62), Wulfen (87:85) und Waltrop (82:78) drei Mal in Folge. Das könnte zum einen an Trainer Björn Gieseck liegen, dem Elephants-Coach Heimo Förster einen „sehr guten Job“ bescheinigt, zum anderen aber auch am aufgepeppten Kader.
Inzwischen beschäftigt der Ex-Zweitligist nämlich mit Chet Johnson (gab gegen Leverkusen sein Debüt) sowie Clayton Longmire und Brad Shove (waren schon bei der 74:81-Niederlage in Gustorf dabei) drei US-Amerikaner. Aufgerüttelt hat Förster vor allem der Sieg in Waltrop. „Da gewinnst du nicht mal so eben.“
Der Fanbus startet am Sonntag um 15.15 Uhr vom Parkplatz vor der BBZ-Halle am Sodbach. Anmeldung bei Frank Schneeweiß unter frank.schneeweiß@elephants.de oder Mobil-Nummer 0 177 / 689 50 79.
Seit dem vergangenen Wochenende beschäftigen auch die Elephants drei Jungs aus Übersee. Anthony Nunn saß beim 104:93-Sieg über den Spitzenreiter Schwelmer Baskets allerdings nur auf der Bank. Zwar endet sein Engagement in der Schloss-Stadt bereits nach der Partie in Bergheim am 19. Dezember (vorgezogen vom 5. Januar!), doch ist Förster daran gelegen, ihn vielleicht schon am Sonntag „in die Rotation einzubauen“.
Gut möglich, dass er das Team dann in der kommenden Saison verstärken wird. Eine Nachverpflichtung noch in dieser Spielzeit schließt der Trainer indes aus, „ich gefährde doch nicht ohne Not eine Mannschaft, die funktioniert. Ich spiele immer mit offenen Karten“.
Wie gut die Truppe funktioniert, stellte sie beim Sieg über Schwelm höchst eindrucksvoll unter Beweis. Gemeinsam mit mehr als 1000 Zuschauern hatte Förster „zwischendurch hochklassigen Basketball gesehen, und zwar von beiden Mannschaften“.
Die mächtig starken Trefferquoten von Brian Graves (67 Prozent) und Matthias Wojdyla (64%) nahm er dabei ebenso gelassen zur Kenntnis wie die vorzügliche Ausbeute von jenseits der Drei-Punkte-Linie (56 Prozent). „Das war okay.“
Doch das, fügt er ohne Umschweife an, sei Schnee von gestern. Schon am Dienstag hatte er seine Höhenflieger von Wolke sieben zurück auf den harten Boden der Tatsachen geholt. „Schwelm ist Geschichte, jetzt zählt nur noch das Spiel gegen Mönchengladbach, und das wird schwer genug.“
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