kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
Kommentare ()

Lokalsport: Fünf Minuten reichten zum Glück

VON BERND SCHWICKERATH - zuletzt aktualisiert: 15.04.2007 - 21:20

Manchmal kann alles so schnell gehen. Da standen sich am Sonntagnachmittag bei traumhaftem Wetter 22 Fußballer auf der Sportanlage des Landesligisten 1. FC Grevenbroich-Süd gegenüber - elf auf Seiten der Gastgeber, elf auf Seiten von Vatangücü Düsseldorf.

Und so schiedlich-friedlich die Anzahl der Spieler aufgeteilt war, so verliefen auch die ersten 45 Minuten: Eine echte Chance auf jeder Seite, keine Treffer und kein Team, das auch nur einen Hauch besser war, als das andere.

Doch nur zehn Minuten und zwei Grevenbroicher Treffer später war aus einem völlig offenen Spiel ein einseitiges geworden. Am Ende stand es 3:0 für die Gastgeber, die damit einen weiteren wichtigen Sieg in Sachen Klassenerhalt einfuhren.

Denn auch wenn sich die „Südler“ mittlerweile sogar auf Rang sechs befinden und damit nur einen Platz hinter dem Lokalrivalen und ehemaligen Aufstiegskandidaten TuS Grevenbroich rangieren, trennen sie eben auch nur sechs Punkte von Mönchengladbacher Fortunen, die momentan auf dem dritten Abstiegsplatz stehen.

Wer sich aber die zweite Hälfte der gestrigen Partie gegen aufopferungsvoll kämpfende Gäste aus der Landeshauptstadt ansah, der wird kaum glauben, dass die Jungs um Trainer Thomas Bahr wirklich noch Gefahr laufen, nächste Saison in der Bezirksliga spielen zu müssen.

Zu zielstrebig, zu stark, zu sicher hinten und zu souverän spulte der FC Süd sein Programm nach dem Wechsel ab, dass man wirklich noch über den Tabellenkeller nachdenken müsste.

Das sah in Hälfte eins noch anders aus. Zwar spielten die Schloss-Städter auch hier ansehnlichen Fußball, doch viel mehr als (Halb-)Chancen nach Standardsituationen ließen die Düsseldorfer einfach nicht zu.

Da aber auch ihnen neben ihrem Topstürmer Emin Yesilöz weitere Spieler der gehobenen Qualität fehlen, war es auch nur ein Freistoß von Mert Tüfekci, der wirklich für ernsthafte Gefahr sorgte.

Das änderte sich nach der Pause rapide. Bereits die ersten Minuten ließen erkennen, dass die Schwarz-Weißen die Halbzeitansprache von Thomas Bahr wirklich verinnerlicht hatten.

Trotzdem musste zum 1:0 von Save Spasovski eine perfekte Ecke von Robert Niestroj herhalten. Nun ging alles ganz schnell.

Binnen Minuten hatten sich drei Vatangücü-Akteure Gelbe Karten wegen überhartem Einsteigen oder Meckerns abgeholt, war Zafer Demirtas verletzt vom Platz gegangen, hatte der Linienrichter einen Gäste-Betreuer hinter die Absperrung geschickt und Ömür Sahan das 2:0 für die Gastgeber besorgt.

Fünf Minuten, in denen sich die Gäste um alles brachten. So dauerte es fast eine Viertelstunde, bis wieder etwas Ruhe auf dem Platz herrschte und die Düsseldorfer mit der Aufholjagd beginnen konnten.

„Fast wäre es nochmal eng geworden“, wusste Bahr, doch Alexander Lüpges im Süd-Tor konnte neben weiteren kleinen Chancen einen Elfmeter von Yesilöz abwehren (70.). Am Ende war es Marius Schoenen, der einen Sololauf vollendete und Bahr „zufrieden“ in den Nachmittag entließ.

Quelle: NGZ


Die Neuß-Grevenbroicher Zeitung lohnt sich Tag für Tag - jetzt testen.

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

AUS DER NACHBARSCHAFT
MEHR
Christoph Schindler (im Hintergrund Christian Hildebrand) war am Mittwoch beim Dormagener Sieg über Gelnhausen in der entscheidenden Phase hellwach.

H. Jazyk

Lokalsport

Jetzt punktgleich mit Spitzenreiter

Nur noch das schlechtere Torverhältnis trennt den TSV Bayer Dormagen vom ersten Tabellenplatz in der Zweiten Handball-Bundesliga Süd. Zum eigenen 34:27-Sieg (Halbzeit 19:15) beim TV Gelnhausen,... VON Volker Koch  mehr

 

Lokalsport

Schicksalsspiel für beide

Eigentlich geht es am Mittwoch ab 19.30 Uhr in der Turnhalle der Kreisrealschule in Gelnhausen nur um zwei Punkte. Doch die Partie zwischen dem TV Gelnhausen und dem TSV Bayer Dormagen kann zum Schicksalsspiel werden - für beide Kontrahenten. VON Volker Koch  mehr

 
 
 
 
 
MEHR DHC RHEINLAND
TSV 1992/93: Jörg Scheuermann, Joachim Sproß, Michael Klemm, Maik Handschke, Norbert Nowak (o. v. l.), Manager Werner Nowak, Betreuer Herbert Genzer, Physio Dirk Stroda, Christian Fitzek, Robert Andersson, Michael Biegler, Hade Schmitz (m. v. l.), Karsten Kohlhaas, Matthias Schmidt, Holger Lidolt, Andreas Thiel, Christopher Klemme, Dieter Springel, Klaus Dyllong (v.l.)

DHC Rheinland

Das beste Team aller Zeiten

Noch eine Woche, dann endet mit dem Heimspiel gegen die SG Bietigheim die Geschichte des Dormagener Bundesliga-Handballs. In einer Serie erinnert die NGZ an herausragende Ereignisse aus dieser Zeit VON Volker Koch  mehr