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Basketball: "Ich wäre gerne noch mal aufgestiegen"

zuletzt aktualisiert: 13.01.2012

Basketball (NGZ). Interview Hubert Fußangel, Geschäftsführer des Basketball-Regionalligisten NEW Energie Elephants

Seit mehr als einem Jahrzehnt sitzt Hubert Fußangel bei den Basketballern der Elephants Grevenbroich im geschäftsführenden Vorstand. Im Frühjahr macht der 61-Jährige ebenso wie der 2. Vorsitzende Ulrich Weinz Schluss.

Herr Fußangel, was hat zur Trennung von Thomas Ble geführt?

Hubert Fußangel Das waren überwiegend wirtschaftliche Gründe. Wir konnten nur einen unserer beiden Ausländer behalten. Zwischen Antonio Houston und Thomas Ble musste darum eine Entscheidung fallen.

Aber im Gegensatz zu Houston, dessen Kontrakt nur bis Weihnachten Gültigkeit besaß, war Ble im Besitz eines bis zum Saisonende gültigen Vertrages ...

Hubert Fußangel (61), Geschäftsführer der Elephants. Foto: A. Woitschützke

Fußangel ... er hätte auf seinen Vertrag bis 31. März pochen können. Hat er aber nicht getan.

Dafür spielt er jetzt beim Ligarivalen SV Hagen-Haspe. Warum haben Sie nicht darauf bestanden, dass er am Samstag im Spiel gegen die Elephants noch aussetzt?

Fußangel Daran habe ich keinen Gedanken verschwendet, das ist nicht unser Stil. Außerdem ist mir die Sache schwer genug gefallen, ich war nämlich in meiner ganzen Zeit als Geschäftsführer der Elephants vorher noch nie vertragsbrüchig geworden.

Hand aufs Herz: Wenn die Mannschaft Zweiter oder Dritter gewesen wäre, hätte die Entscheidung dann genauso ausgesehen?

Fußangel In dem Fall hätten wir das in einem Kraftakt irgendwie hinbekommen müssen, mit beiden Ausländern weiterzumachen. Grundsätzlich gilt jedoch: der Aufstieg ist eigentlich erst 2013 ein Thema.

An den Aufstieg schon in dieser Saison glauben Sie also nicht mehr?

Fußangel So gerne ich am Ende meiner Laufbahn noch mal aufgestiegen wäre, Bochum und Recklinghausen werden am Ende vor uns aufschlagen. Aber egal, was kommt, der Lizenzantrag für die 2. Bundesliga wird auf jeden Fall gestellt.

Dirk Sitterle führte das Gespräch.

Quelle: NGZ


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