Aufgefallen Noch bis zum 30. Mai wird am Niederrhein um Punkte gespielt. Während die meisten Klubs aus dem Rhein-Kreis Neuss ganz entspannt in die beiden noch ausstehenden Spieltage gehen können, muss andernorts zum Teil noch kräftig gezittert werden.
Zwei Spieltage vor dem Ende der Fußball-Saison am Niederrhein sind die meisten der im Kreis 5, Grevenbroich/Neuss, organisierten Vereine mit den Planungen der Abschlussfahrten beschäftigt. Bei einigen Klubs geht es indes bedeutend weniger entspannt zu.
Niederrheinliga Bei einem Vorsprung von satten acht Punkten auf den FC Remscheid auf dem ersten Abstiegsplatz und dem klar besseren Torverhältnis (+33) sollte der SC Kapellen durch sein, auch wenn Remscheid noch ein Spiel nachzuholen hat.
Landesliga Baumberg (67 Punkte) dürfte sich den Titel nicht mehr nehmen lassen, dahinter kämpfen Nettetal (60) und der 1. FC Mönchengladbach (56) um die voraussichtlich zur Aufstiegsrelegation berechtigende Vizemeisterschaft. Interessanter aus Kreissicht ist indes der Abstiegskampf. Dazu zunächst ein Blick auf die Lage in den übergeordneten Ligen: Bleibt es mit Fortuna Düsseldorf II bei einem West-Absteiger aus der Regionalliga, müssen die drei letztplatzierten Klubs die NRW-Liga verlassen. Das sind im Moment Hüls, Hamm und Sprockhövel; die gehören allerdings nicht dem Fußballverband Niederrhein (FVN) an. Der ist im Tabellenkeller nur mit Velbert und Duisburgs Amateuren vertreten – beide trennen vom ersten Abstiegsplatz aber schon sechs Punkte. Bleibt das so, müssen die drei unterm Dach des FVN vereinten Landesligen insgesamt acht Klubs verlassen. Für den SV Uedesheim hieße das, er könnte als Drittletzter der Gruppe 2 gegen die Konkurrenten aus der Gruppe 1 (im Moment ASV Wuppertal) und Gruppe 3 (PSV Wesel-Lackhausen) um eine weitere Saison in der Landesliga spielen.
Bezirksliga An der Spitze hat Nievenheim (54 Punkte) im Duell mit Lürrip (60) kaum noch Chancen auf den Aufstieg. Runter müssen in jedem Fall drei Klubs (Holzheim steht als Absteiger fest) – und das hat Auswirkungen auf die Kreisliga A.
Kreisliga A Grundsätzlich gilt: Die Teams auf den Plätzen eins (Orken/Noithausen ist schon durch) und zwei (theoretisch sind noch sechs Klubs im Rennen) steigen auf, die beiden Letztplatzierten steigen ab. Nur wenn es in der Bezirksliga neben Holzheim auch die Kreisteams Hackenbroich und Delhoven erwischt, müsste Grimlinghausen als Drittletzter die bereits abgestiegenen Glehner und Dormagener in die Kreisliga B begleiten.
Kreisliga B Bleibt es mit Holzheim bei einem Absteiger aus der Bezirksliga, steigen die Meister auf (Gruppe 1: Novesia/Hemmerden; Gruppe 2: Weckhoven/Norf II/TJ Dormagen) und die beiden Vizemeister ermitteln einen weiteren Aufsteiger. Mit Grefrath (Gruppe 1) und Novesia (2) stehen bereits zwei der insgesamt vier Absteiger fest. Kommt auch Grimlinghausen aus der Liga A runter, dürfen nur die Meister hoch und die beiden Drittletzten spielen einen weiteren Absteiger aus.
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