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Lokalsport: Konkurrenz rüstet auf

zuletzt aktualisiert: 19.12.2007 - 21:30

Während der TV Korschenbroich mit (noch) unverändertem Kader in das erste der „Abstiegs-Endspiele“ am Freitag gegen die HSG Gensungen/Felsberg geht, rüstet die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt mächtig auf. Die TSG Münster, mit 6:26 Punkten Tabellenvorletzter der Zweiten Liga Süd, gab am Mittwoch die Verpflichtung von Jan-Olaf Immel (31) bekannt.

Der 106-fache Nationalspieler, 2003 Vize-Weltmeister und 2004 Europameister, wechselt mit sofortiger Wirkung vom Bundesligisten TV Großwallstadt zur TSG, bei der er in der neuen Saison als Spielertrainer tätig sein soll. Immel, so heißt es auf der Homepage der TSG, „wird spätestens zum nächsten Heimspiel der TSG Münster gegen den TV Bittenfeld am 29. Dezember das Münsterer Trikot überstreifen. Ob er auch schon in Korschenbroich am 2. Weihnachtsfeiertag mit von der Partie sein wird, muss mit dem TVG noch abgesprochen werden.“

Gegen Bittenfeld, das nach dem 28:25-Sieg in Korschenbroich drei Spiele in Folge verlor und mit jetzt 14:18 Punkten ebenfalls zum Feld der gefährdeten Teams gehört, wird Immel auf einen aktuellen Vereinskollegen treffen: Rechtsaußen Marco Hauk wechselt mit sofortiger Wirkung vom TV Großwallstadt zum TVB. Verstärkt hat sich auch der abstiegsgefährdete SV Concordia Delitzsch: Für Marco Huhnstock (Kahnbeinbruch) steht nun der Ungar Gabor Pulay zwischen den Torpfosten, der aber trotz 15 Paraden die 23:24-Niederlage gegen Obernburg nicht verhindern konnte.

Den zweiten Trainerwechsel der laufenden Saison nach dem beim TV Korschenbroich meldet der Bergische HC, der sich drei Tage nach dem 31:28-Sieg über TV Hüttenberg von Norbert Gregorz trennte. Neuer Mann auf der Bank des BHC, der in diesem Jahr noch zwei Lokalderbies (am 26. Dezember bei der HSG Düsseldorf, am 29. Dezember in der Bayer-Halle Wuppertal gegen TV Korschenbroich) zu bestreiten hat, ist Raimo Wilde, bisher Co-Trainer von Michael Roth beim TV Großwallstadt.

„Wir waren der Überzeugung, dass das Feuer unter Norbert Gregorz nicht mehr dauerhaft entfacht werden würde. Die Chemie muss stimmen“, begründet Manager Stefan Adam den Trainerwechsel. Angeblich sollen elf Spieler ihre Vertragsverlängerung von der Trainerfrage abhängig gemacht haben.

Quelle: NGZ


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