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Ringen: KSK droht erste Niederlage

VON VOLKER KOCH - zuletzt aktualisiert: 27.08.2010

Nach dem leichten Aufgalopp mit klaren Heimsiegen gegen die beiden Aufsteiger wird es morgen Abend ernst für den KSK Konkordia Neuss: Der Ringer-Bundesligist tritt beim Deutschen Meister KSV Köllerbach an.

Eine harte Nuss für Max Schwindt: Gegen den Köllerbacher Jan Fischer (unten) muss er schon alle Register ziehen, um zu gewinnen.   Foto:  A. Woitschützke
Eine harte Nuss für Max Schwindt: Gegen den Köllerbacher Jan Fischer (unten) muss er schon alle Register ziehen, um zu gewinnen. Foto: A. Woitschützke

Wenn der Tabellenführer beim Tabellenzweiten gastiert, lässt das normalerweise auf ein enges Duell und eine spannende Auseinandersetzung schließen. Ob das morgen Abend in der Kyllberghalle im saarländischen Püttlingen auch der Fall ist, wird sich zeigen. Denn der KSK Konkordia Neuss reist zwar als Spitzenreiter der Ringer-Bundesliga West zum KSV Köllerbach, doch gleichzeitig auch als Außenseiter.

Schließlich sicherten sich die Gastgeber in den vergangenen drei Jahren den Titel eines Deutschen Mannschaftsmeisters – und sie gelten auch in dieser Saison als erster Anwärter bei dessen Vergabe. Eine Rolle, der sie bisher mit ihren Ergebnissen – 24:18 gegen den ASV Nendingen, 32:3 bei der RKG Freiburg – auch gerecht wurden. "Und sie werden uns bestimmt nicht den Gefallen tun, uns auf die leichte Schulter zu nehmen", mutmaßt KSK-Präsident Hermann J. Kahlenberg.

Für seine Ringer ist der dritte Kampftag, zugleich der letzte vor der WM-Pause, die erste wirkliche Standortbestimmung nach den ebenso leichten wie eindeutigen Siegen über die Aufsteiger aus Musberg und Duisdorf. Kein Grund also, die Formation umzubauen, höchstens im Superschwergewicht könnte es den ersten Einsatz von Jackson Vaillant anstelle von Björn Holk geben.

Die Hausherren, fürchtet Kahlenberg, werden bis auf ein, zwei Positionen in Bestbesetzung antreten – und selbst auf denen ist die "zweite Garnitur" stark genug, dass die Neusser alle Register ziehen müssen, um eine hohe Niederlage zu vermeiden. Höhepunkte dürften die Kämpfe zwischen Samet Dülger und seinem Nationalmannschaftskollegen Martin Daum (66 kg F), zwischen Hamberd Durdischew und dem mehrfachen Deutschen Meister Andrej Shyyka (74 kg F), zwischen Max Schwindt und dem Deutschen Meister von 2007, Jan Fischer (84 kg G) sowie zwischen Ilyas Özdemir und Schwindts langjährigem Dauerrivalen Konstantin Schneider (74 kg G) werden. Für einen "Neusser" ist der morgige Kampf ein ganz besonderer: Patrick Loes stammt aus dem Saarland und stieg vor seinem Wechsel zum KSK für Köllerbach auf die Matte.

Quelle: NGZ


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