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Lokalsport: KSK verdiente sich Respekt

VON DIRK SITTERLE - zuletzt aktualisiert: 06.01.2008 - 21:44

Im Achtelfinale der Deutschen Ringer-Meisterschaft war erwartungsgemäß Schluss für den KSK Konkordia Neuss. Nach der klaren 8:26-Niederlage im Hinkampf zogen die Mannen von Trainer Ayhan Aytemiz auch im zweiten Duell mit dem SV Wacker Burghausen mit 12:27 den Kürzeren, verdienten sich dabei aber den Respekt der mehr als 500 Zuschauer in der Sportparkhalle.

„Die haben sich ausdrücklich dafür bedankt, dass wir trotz allem mit der bestmöglichen Mannschaft angetreten sind“, sagte KSK-Präsident Hermann J. Kahlenberg.

So stellte sich in der Gewichtsklasse bis 96 Kilogramm Jackson Vaillant-Cantero trotz einer Rippenprellung zum Kampf, stand dabei aber gegen den bärenstarken Theodoros Tounousidis naturgemäß auf verlorenem Posten (0:3). Pech für die Gäste, dass sich noch am Freitag mit Anatolij Efremov ein weiterer Ringer krank abgemeldet hatte.

Die Klasse bis 55 Kilogramm, in der die Hausherren mit Andreas Maier personell nicht unbedingt üppig bestückt waren, blieb somit unbesetzt. Mimoun Touba, der für seinen geplanten Einsatz im Leichtgewicht unter der Woche schwer „abgekocht“ hatte, rückte in die Klasse bis 60 Kilogramm auf, besiegte dort auch auf der Matte den ohnehin mit Übergewicht angetretenen Christoph Scherr mit 3:1.

Den zweiten Sieg aufs Konto der Konkorden brachte Israfil Duman (74 kg), der Florian Mayerhofer nach seinem 3:0-Erfolg im ersten Vergleich am Samstag einen technisch überlegenen Punktsieg (4:0) abrang.

Auf höchstem Niveau setzten sich der Neusser Samet Dülger und Nikolay Kurtev auseinander. Der Burghausener, der den gerade mal 19 Jahre alten Dülger im ersten Aufeinandertreffen noch böse düpiert hatte, musste beim 3:2 über die volle Distanz von fünf Runden, was Kahlenberg mit Freude zur Kenntnis nahm: „Ein super Kampf, der zeigt, dass beide fast gleichstark sind.“

Eine sehr gute Figur machte im Schwergewicht auch Dirk Winterfeldt. Dem Weltklassemann David Otiashvili trotzte er die erste Runde ab, gab den zweiten Durchgang nur mit 0:1 ab. Dass er danach abbaute und schließlich mit 1:3 unterlag, nahm im Kahlenberg nicht krumm.

„Ihm fehlt nach der langen Pause einfach noch die Wettkampfhärte.“ Ordentlich verkaufte sich zudem Patrick Loes (84 kg) beim 1:3 gegen den bulgarischen Meister Miroslav Geshev. Kahlenberg: „Er hat gezeigt, was in ihm steckt.“

Quelle: NGZ


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