kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
Kommentare ()

Lokalsport: Meister aufs Kreuz packen

VON DIRK SITTERLE - zuletzt aktualisiert: 06.12.2007 - 21:30

Im Duell mit dem Meister KSV Köllerbach geht es für den KSK Konkordia Neuss in der Ringer-Bundesliga am Samstag Abend in der Stadionhalle nur darum, sich gut aus der Affäre zu ziehen. Spannende Kämpfe sind dabei garantiert.

Samet Dülger , hier gerade im Duell mit dem Mainzer Marem, gegen Tsvetkov - 
ein Highlight im Kampf des KSK Konkordia gegen Köllerbach.  Foto: woi
Samet Dülger , hier gerade im Duell mit dem Mainzer Marem, gegen Tsvetkov - ein Highlight im Kampf des KSK Konkordia gegen Köllerbach. Foto: woi

Keine Frage, nach der vermeidbaren und darum umso ärgerlicheren Niederlage der Bundesliga-Ringer des KSK Konkordia Neuss am vergangenen Wochenende in Witten (15:20) steckt im Duell am samstägigen Abend (19.30 Uhr) in heimischer Stadionhalle mit dem KSV Köllerbach nicht mehr die ganz große Brisanz - die Chance, als gesetzter Tabellenzweiter der Staffel Mitte in die Play-offs einzuziehen, ist wohl dahin.

Nichtsdestotrotz ist der Kampf ein Highlight, denn Köllerbach ist der amtierende Deutsche Meister und immer noch ohne Niederlage (22:0 Punkte). Für KSK-Präsident Hermann J. Kahlenberg ist darum der Fall sonnenklar: „Läuft’s optimal, sind vier Siege möglich, aber eigentlich geht es für uns nur darum, gut auszusehen. Ich bin mir sicher, die Zuschauer werden viele gute und spannende Einzelkämpfe zu sehen bekommen.“

55 Kilogramm (Griechisch-römisch) Da Sergiy Skrypka, der von seinem Lehrgang mit der deutschen Nationalmannschaft erst am Samstag aus Hennef zurückkehrt, die Tortur des „Gewichtmachens“ dieses Mal erspart bleibt und er darüber hinaus leicht am Knie verletzt ist, übernimmt Mimoun Touba. Gegen den jungen Polen Daniel Skulski, ein Spezialist im griechisch-römischen Stil, steigt er als aussichtsreicher Underdog auf die Matte.

Info
KSV Köllerbach
(-sit) Die Sportjournalisten im Bundesland Saarland haben die Ringer des KSV Köllerbach im Rahmen der Wahl „Saarsportler 2007“ zur Mannschaft des Jahres gekürt. Der KSV hatte in der vergangenen Saison gegen den 1. Luckenwalder SC zum ersten Mal seit 35 Jahren wieder den Titel des Deutschen Meisters geholt. Im Finale triumphierte Köllerbach im März vor heimischem Publikum mit 23:13, in Luckenwalde machten Vladimir Togusov & Co. ihr Meisterstück mit einem 21:18-Erfolg perfekt. 2006 waren die Saarländer im DM-Halbfinale noch denkbar knapp mit 14:23 und 22:14 am SV Siegfried Hallbergmoos gescheitert. Der Kraft-Sport-Verein Athletik/Einigkeit Köllerbach-Püttlingen, so der offizielle Name des Klubs, hat 400 Mitglieder und wurde 1926 gegründet. Am 1. März 1983 erfolgte der Zusammenschluss mit dem KSV Püttlingen.

60 Kilogramm (Freistil)Bis Samstag Abend muss Eigengewächs Anatolij Efremov seinem eh schon drahtigen Körper noch gut vier, fünf Kilogramm abringen. Gegen den Routinier Vladimir Togusov (41) dürfte er auf verlorenem Posten stehen, denn der Köllerbacher beherrscht in seiner Klasse die Liga seit Jahren. „Ein Überflieger“, schwärmt Kahlenberg. Gefürchtet sind insbesondere seine Beinschrauben.

66 Kilogramm (G)Mahmut Cavusoglu präsentierte sich zuletzt in glänzender Verfassung, doch gegen den Deutschen Meister Jurij Kohl wird es ganz schwer für den Neusser.

66 Kilogramm (F)Für Kahlenberg ist der Kampf zwischen Samet Dülger und dem in der vergangenen Saison noch für den KSK Konkordia ringenden Dimitar-Hristov Tsvetkov einer der Höhepunkte der Begegnung. Zwar könnte Köllerbach auch Junioren-Vizeweltmeister Ismail Redzhep aufbieten, doch geht Kahlenberg davon aus, „dass sich Tsvetkov für die Schulterniederlage im Hinkampf revanchieren will. So leicht dürfte es für Samet dieses Mal nicht werden“.

74 Kilogramm (G)Trifft Israfil Duman auf Nachwuchsmann Gleb Banas, könnte der KSK punkten. Kommt aber Konstantin Schneider zum Einsatz, muss sich der wackere Israfil warm anziehen, holte der Köllerbacher doch eines von erst drei Olympia-Tickets für Deutschland.

74 Kilogramm (F)Nach seinem Blackout in Witten, wo seine Schulterniederlage Neuss auf die Verliererstraße brachte, hat Lucjan Gralak Besserung gelobt. Gegen den Deutschen Meister und Olympia-Kandidaten Andrij Shuyyka kann es für den Routinier indes nur um Schadensbegrenzung gehen.

84 Kilogramm (F)Richtig hart wird es wohl auch für Patrick Loes gegen den Weltklassemann Arcadie Tzopa, zumal der am Oberarm verletzte Neusser nicht hundertprozentig fit ist.

84 Kilogramm (G) Kahlenberg rechnet hier mit Konstantin Schneider, alternativ könnte jedoch auch der Deutsche Meister Jan Fischer für den Meister auflaufen. Ob beim KSK Björn Holk erneut „Gewicht macht“ oder aber mit Sergej Lupin ein weiteres Eigengewächs aus der Oberliga-Vertretung aufrückt, ist noch offen.

96 Kilogramm (G)Auch hier kann Konkordia variieren, sowohl Holk als auch Jackson Vaillant-Cantero sollten Jan Fischer (oder Vladislav Metodiev) Paroli bieten können.

120 Kilogramm (F)Dirk Winterfeldt (oder Vaillant-Cantero) misst sich mit dem starken Bulgaren Dimitar Kumchev.

Im Hinkampf hatte der KSK Konkordia den Titelkandidaten ganz gehörig ins Schwitzen gebracht, unterlag nach zwischenzeitlicher 15:11-Führung am Ende mit 15:24.

Quelle: NGZ


Die Neuß-Grevenbroicher Zeitung lohnt sich Tag für Tag - jetzt testen.

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

AUS DER NACHBARSCHAFT
MEHR

Lokalsport

Geht jetzt die Puste aus?

Geht dem HTC Schwarz-Weiß Neuss in der Rückrunde der Hallenhockey-Bundesliga die Puste aus? Am Freitagabend rettete sich der Spitzenreiter der Gruppe West nach 3;6-Rückstand gegen den Crefelder HTC wenigstens noch in ein Unentschieden. VON Volker Koch  mehr

 

Lokalsport

Alle Kräfte bündeln

Während Tabellenschlusslicht TV Korschenbroich in der 2. Handball-Bundesliga beim Aufstiegsaspiranten TV Willstätt mit 32:42 unter die Räder kam... mehr

 
 
 
 
 
MEHR DHC RHEINLAND
TSV 1992/93: Jörg Scheuermann, Joachim Sproß, Michael Klemm, Maik Handschke, Norbert Nowak (o. v. l.), Manager Werner Nowak, Betreuer Herbert Genzer, Physio Dirk Stroda, Christian Fitzek, Robert Andersson, Michael Biegler, Hade Schmitz (m. v. l.), Karsten Kohlhaas, Matthias Schmidt, Holger Lidolt, Andreas Thiel, Christopher Klemme, Dieter Springel, Klaus Dyllong (v.l.)

DHC Rheinland

Das beste Team aller Zeiten

Noch eine Woche, dann endet mit dem Heimspiel gegen die SG Bietigheim die Geschichte des Dormagener Bundesliga-Handballs. In einer Serie erinnert die NGZ an herausragende Ereignisse aus dieser Zeit VON Volker Koch  mehr