Lokalsport: Neusser Tänzer strahlen
Lokalsport (NGZ) Die TSG Quirinus hat ihre letzte Chance auf den Aufstieg ins Bundesliga-Oberhaus genutzt. In Düsseldorf belegte die A-Formation um Michael Maas und Nadine Chifari hinter Spitzenreiter TSG Backnang den zweiten Platz.
Nervenstark ist sie ja, die A-Formation der TSG Quirinus Neuss. Klar, die beiden dritten Plätze in Rheinstetten und Backnang zum Auftakt waren schon klasse, schließlich geht die Tanztruppe um das Trainergespann Nadine Chifari und Michael Maas als Neuling in der 2. Bundesliga Latein an den Start. Doch um den Traum vom Durchmarsch ins Oberhaus nicht vorzeitig platzen zu lassen, musste in Düsseldorf unbedingt eine Steigerung her. Und das Team um die Kapitäne Anette Gurnik und Stefan Karg leistete Maßarbeit, belegte beim Turnier vor der eigenen Haustür hinter dem souveränen Spitzenreiter TSG Backnang, aber vor dem direkten Konkurrenten TTH Dorsten Rang zwei. In der Tabelle ist die TSG zwar weiterhin Dritter, hat aber in den noch ausstehenden Turnieren in Nienburg (20. Februar) und Ludwigsburg (6. März) noch alle Trümpfe in der Hand.
2. Bundesliga Latein
Tabelle nach drei Turnieren: 1. TSG Backnang (Summe 3); 2. TTH Dorsten (7); 3. TSG Quirinus (8); 4. 1. TC Ludwigsburg (12); 5. TSC Casino Nürnberg (15); 6. FG Aachen/TD TSC Düsseldorf (18); 7. 1. TSZ Nienburg (21); 8. TSC Karlsruhe (24)
Bis zum Happy End hatten die Neusser in der Landeshauptstadt aber so manchen Sturm zu überstehen. Noch bevor der erste Zuschauer die Sporthalle der Hulda-Pankok-Gesamtschule betreten hatte, brachte ein Fehlalarm die Feuerwehr ins Spiel und viele Tänzer aus der Konzentration. Die unangenehme Folge: Auf rutschigem Parkett glitt pro Mannschaft mindestens ein Paar aus. Auch die Neusser erwischte es in der Vorrunde. Maas zeigte jedoch Verständnis, "denn einige von uns waren sichtlich angespannt. Es war ja das erste Mal, dass so viele Fans und Freunde von uns dabei waren".
Im großen Finale indes präsentierte sich der Neuling wieder gewohnt furios. Glücklicherweise sahen das die Wertungsrichter genauso und setzten die Formation aus Neuss auf den zweiten Rang. Das wiederum freute Maas: "Wir sind überglücklich. Das hätte uns doch keiner zugetraut. Jetzt ist alles offen. Wir kämpfen weiter."
Noch liegen die Dorstener, bislang zwei Mal Zweiter und einmal Dritter, mit der Gesamtsumme sieben knapp vor den Neussern (8). Für die TSG Quirinus heißt das: Auch die beiden nächsten Turniere muss sie auf jeden Fall vor dem direkten Konkurrenten abschließen.


















