Max Schwindt (74 kg) und Sergej Skripka (55 kg), Ringer des Bundesligisten KSK Konkordia Neuss, vertreten Deutschland vom 20. bis 22. Juli beim Grand Prix in Dortmund. Das Turnier gilt als Test für die Nominierung zur Weltmeisterschaft im griechisch-römischen Stil vom 1. bis 5. Oktober in Paris.
Dort werden auch die Fahrkarten für die Olympischen Spiele 2004 in Athen vergeben. Der Nachwuchs des KSK war ebenso wie die Talente des AC Ückerath beim Turnier um den Mülheim-Pokal im Einsatz. Die Konkordia, die auf einige bei Lehrgängen aktive Ringer verzichten musste, stellte dabei unter fast 200 Teilnehmern vier Klassensieger. In der Mannschaftswertung belegte Neuss den vierten Rang. In der D-Jugend schaffte es Gökalp Sel auf Rang eins, Theo Apostolidis (beide 42 kg) wurde Dritter, Alexander Volodarski (46 kg) Vierter und Timo Ahrweiler (34 kg) Sechster.
Die C-Jugend-Konkurrenz beendete Sascha Müller (85 kg) als Dritter und Christian Deeken (58 kg) als Sechster. Schwer abzuräumen wussten die KSK-Jungs im Feld der A/B-Junioren. Allesamt ganz oben auf dem Siegertreppchen standen Anataloj Efremov (54 kg), Serhat Sezegen (58 kg) und Fatih Cinar (76 kg). Das gute Gesamtergebnis ab rundete Alibek Kosikejew (58 kg) als Fünfter. Das Ückerather Trainergespann Manfred Elfmann und Alexander Kamke freute sich derweil über zwei erste und zwei zweite Plätze.
Die D-Jugendlichen Malte Sander und Hauke Werner beherrschten die Klasse bis 50 Kilogramm. Weil Sander das direkte Duell mit seinem Klubkameraden zu seinen Gunsten entschied, ging der Turniersieg an ihn. Der Konkurrenz die Grenzen auf zeigte auch Pascal Elfmann (29 kg) auf Rang eins, Patrick Schendzielorz (31 kg/beide D-Jugend) musste erst im Finale seine erste Niederlage einstecken. Patric La Greca (76 kg) kämpfte sich in der A-Jugend bis ins kleine Finale nach vorne und beendete das Turnier als Vierter, René Sterzick (50 kg) gab sich bei den C-Junioren mit Platz fünf zufrieden, Mike Ballas (69 kg), der bei den B-Junioren auf die Matte stieg, wurde Siebter.
"Das gute Abschneiden der Mannschaft ist der verdiente Lohn für intensive Trainingsarbeit", bilanzierte ACÜ-Pressewartin Bärbel Suhling und stellte fest: "Mit qualitativ hochwertigen Kämpfen im griechisch-römischen Stil haben unsere Ringer bewiesen, dass wir mit unserem Nachwuchskonzept auf dem richtigen Weg sind." -sit
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