Dormagen (NGZ) Schon zur Pause war das erste Heimspiel im neuen Jahr entschieden: Die Gäste aus Großwallstadt führten souverän mit 19:10.
Beim TSV hingegen lief heute nicht viel zusammen, "das war in der ersten Hälfte desolat", kritisierte Trainer Kai Wandschneider. Im Abschluss zu unpräzise, in der Abwehr zu nachlässig und auch im Tor konnten weder Joachim Kurth noch Vitali Feshchanka die Leistung ihres Gegenübers Mattias Andersson erreichen.
So kam, was kommen musste: Vor 2506 überwiegend enttäuschten Zuschauern gewann Großwallstadt mit 35:24. "Ich kann mich nur entschuldigen", betonte Wandschneider, "die Spieler sind allesamt sehr traurig und sitzen geknickt in der Kabine."
Ähnlich äußerte sich Manager Uli Derad, der die Parole für die nächsten Spiele ausgab: "Jetzt erst recht." Ein junger Rückraumspieler beherzigte dieses Motto schon heute: Sebastian Faißt kam nach der Pause und machte mächtig Druck. Er erzielte vier Tore und scheiterte zwei Mal am Aluminium.
Statistik:
TSV: Kurth, Feshchanka; Holst (1), Schindler (2), Chantziaras, Plaz (1), Henkel, Meyer (1), Linder, Landsberg (1), aurencz, Lochtenbergh (9/5), Faißt (4).
Großwallstadt: Andersson, Rominger; Oechsler, Tiedtke (7), Zdrahala (3), Larsson (3), Müller (5), Kunz (8/3), Reuter (2), Köhrmann (3), Schmeißer (4).
Quelle: www.tsvdormagen.de
Mehr zum Spiel lesen Sie später hier und - ausführlich - in der Montagausgabe der Neuß-Grevenbroicher Zeitung (16. Februar).
Die neuesten Nachrichten und Berichte aus Politik, Wirtschaft, Panorama, Sport, Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft, Multimedia, Auto,
Reise und Beruf - im Archiv auch gratis recherchierbar. Dazu die besten Bilder, Live-Ticker, Kolumnen und Hintergrundberichte.