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TVK steht vor Spiel eins nach Wolfgang Brandt: "Wir müssen wieder als Mannschaft auftreten"

zuletzt aktualisiert: 20.02.2003 - 21:10

Das Spiel eins nach dem Ende der Ära Wolfgang Brandt führt die Regionalliga-Handballer des TV Korschenbroich am Sonntag um 17 Uhr ausgerechnet zur DJK Unitas Haan. Ähnlich wie der TVK in den Jahren zuvor präsentierte sich die DJK als "Überlebenskünstler". Immer wenn es eng wurde, rückte das Handballdorf zusammen und machte am Ende den Klassenerhalt doch noch irgendwie möglich.

Nach zuletzt 5:1 Punkten und der Rückkehr des lange schwer erkrankten Trainers Lutz Plümacher ist die Unitas wieder zu einer ernstzunehmenden Größe in der Regionalliga geworden. Um derlei Dinge machen sich die TVK-Verantwortlichen derzeit allerdings keine Gedanken. Zunächst gilt es, mit der Situation des überraschenden Rücktrittes von Trainer Wolfgang Brandt am Montag fertig zu werden.

Zunächst einmal erklärte sich TVK-Urgestein Heppi Otten bereit, bis einschließlich Sonntag die Geschicke des Teams zu leiten: "Ich kann natürlich in der kurzen Zeit nicht viel bewegen. Ich kann nur versuchen, der Mannschaft einzutrichtern, dass es wichtig ist, sich als Mannschaft zu präsentieren und über 60 Minuten diszipliniert zu agieren. Daran hat es zuletzt etwas gehapert", erklärt der Sechs-Tage-Coach, der danach nicht mehr zur Verfügung steht: "Und wenn es Katzen regnen sollte."

In Haan muss der TVK den formschwachen Axel Sierau ersetzen, der aus beruflichen Gründen in der Türkei weilt. Dafür rückt Andreas van Leuck in den Kader. Hinter den Kulissen wird derweil fleißig ein Nachfolger für Wolfgang Brandt gesucht. TVK-Manager Jupp Grimm gibt sich verschlossen: "Ich gebe keine Wasserstandsmeldungen ab. Wir führen derzeit Gespräche mit vielen Kandidaten. Es gilt jetzt keinen Schnellschuss zu machen, sondern sorgfältig und in aller Ruhe die richtige Entscheidung zu treffen."

Doch scheinen sich zwei Lösungen abzuzeichnen. Erste Möglichkeit: Der TVK verpflichtet bis zum Saisonende einen Interimstrainer und holt dann zur neuen Spielzeit einen ganz neuen Mann, oder der Verein macht gleich Nägel mit Köpfen und installiert sofort einen Coach, der auch schon für die kommende Saison die Planungen aufnehmen kann. -tobi

Quelle: NGZ


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