Foto: Andreas Woitschützke
In den Wagenhallen an der Moselstraße in Neuss repariert die Mannschaft von Krause Karosserie Autos aller Fabrikate. Motivation der Mitarbeiter ist es, dass Kunden schnell wieder ein glückliches Gesicht machen. Die NGZ stellt vier Mitarbeiter vor.
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Werner Krause (48) kann sich ein Leben ohne Auto nur schwer vorstellen: Es bedeutet für ihn „ein Stück persönliche Freiheit“. Außerdem sind Autos sein Beruf: Der Geschäftsführer von „Krause Karosserie“ schloss an die Lehre zum Karosseriebauer ein Studium der Betriebswirtschaft an. Im Familienbetrieb kümmert er sich um die kaufmännischen Angelegenheiten, während sein Cousin Mario Krause den technischen Part verantwortet. Werner Krause liebt seinen Beruf, weil er Menschen glücklich machen kann: „Sie kommen mit zerbeulten Autos – und anschließend ist alles wieder wie neu.“ Der Vater von zwei Kindern spielt Tennis und marschiert bei der Schützenlust.
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Vicky Wellenberg (27) ist allein unter Männern und kommt damit prima klar: „Ich werde von allen bevorzugt behandelt“, sagt die einzige weibliche Angestellte bei „Krause“. Sie ist bereits seit zehn Jahren im Betrieb, lernte dort Bürokauffrau und erledigt seither alle anfallenden Büroarbeiten. So kümmert sie sich um Post, Buchhaltung, Termine, Telefonate und vieles mehr. Außerdem sorgt Vicky Wellenberg dafür, dass „die Jungs“ – womit sie alle Altersklassen einschließt – pünktlich ihren Lohn bekommen. Die Neusserin ist inzwischen nach Gohr gezogen, wo sie gern reitet und mit ihrem Hund spazieren geht. Bei „Krause“ will sie bleiben: „Wir sind wie eine große Familie.“
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Sven Mörsch hat mit seinen 17 Jahren schon den Führerschein in der Tasche. Bis er im Juni 18 wird, sitzt allerdings noch seine Mutter auf dem Beifahrersitz. Autos sind ihm „sehr wichtig“. Da er außerdem handwerkliches Geschick mitbringt, entschied sich Sven für eine Ausbildung als Karosseriebauer bei „Krause“. Das erste Lehrjahr gestaltet sich für ihn bislang sehr abwechslungsreich: „Es gefällt mir gut und macht viel Spaß.“ So lernt er, Stoßstangen abzubauen, Windschutzscheiben einzusetzen oder Scheinwerfer auszuwechseln. Zweimal in der Woche fährt der Azubi zur Berufsschule nach Düsseldorf-Oberbilk. In seiner Freizeit spielt er Eishockey.
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Josef Töller (54) arbeitet bereits seit 40 Jahren bei „Krause“. Direkt nach der Schule begann er seine Lehre in dem Neusser Familienbetrieb. Der Karosseriebauermeister leitete dort 15 Jahre lang die Werkstatt. Heute ist er für Kundenbetreuung und Auftragsabwicklung zuständig. Wer völlig aufgelöst mit einem Unfallauto an der Moselstraße eintrifft, wird von ihm erst mal mit einem „Tässchen Kaffee“ und ruhigen Worten wieder aufgebaut. Außerdem kümmert sich Töller um die Auszubildenden und um das Thema „Betriebssicherheit“. Nach einem anderen Arbeitsplatz hat er sich nie gesehnt: „Ich schätze die familiäre Atmosphäre hier – so etwas findet man heute kaum noch.“