Neuss (NGZ). Grimlinghausen Eingeladen waren die Schützen zu einer normalen Jahreshauptversammlung des Bürger-Schützenvereins Grimlinghausen, aber dann gab es zum einen den Wachwechsel an der Spitze des Regiments und zum anderen einen Jubelabend für den scheidenden Oberst Willi Ott, der als „Regimentschef em Dörp“ schon zu einer Institution geworden war.
Ihm zu Ehren war bereits vor der Versammlung im Reuterhof auf dem Cyriakusplatz ein Großer Zapfenstreich, intoniert vom Musikverein Frohsinn Norf und dem Grenadier-Tambourkorps „Rheinklänge“ Neuss-Grimlinghausen, erklungen. Im Reuterhof stand dann die Neuwahl des Oberst im Mittelpunkt der Tagesordnung. Einziger Kandidat war Rainer Ott, der Sohn des bisherigen Oberst, der ihm 16 Jahre als Adjutant zur Seite gestanden hatte.
Auf Vater folgt Sohn
Schützenpräsident Bernard Holtwessels schlug ihn im Namen des Komitees vor. Einstimmig wurde Ott jr. in den Sattel als Regimentschef gehoben. Und dementsprechend groß war der Jubel, als der Gewählte das Amt annahm. Zu seinem Adjutanten ernannte Rainer Ott Conny Schneider, Enkel des langjährigen Oberst Konrad Schneider.
Ein weitere Höhepunkt des Abends war die Ernennung eines Ehrenmitglieds. Mit diesem Titel nun kann sich Willi Ott schmücken. Präsident Holtwessels bescheinigte Ott seine Verdienste um den Verein und das Regiment. Zu Beginn der Versammlung hatte Bernard Holtwessels viele Gäste begrüßt, darunter Schützenkönig Professor Walter Däubener und Ehrenpräsident Dr. Werner Bourauel. Dann gedachte er der Toten des Jahres, zu denen gleich zwei Ehrenmitglieder, Matthias Ohmen und Konrad Schneider, gehörten.
Schatzmeister entlastet
Den Jahresbericht stellten Walter Däubeler als Vizepräsident und Gottfried Koch vor und ließen das Schützenjahr noch einmal Revue passieren. Einen Kassenbericht im grünen Bereich konnte Schatzmeister Martin Dilla präsentieren, so dass der von den Kassenprüfern gestellte Antrag auf Entlastung des gesamten Komitees einstimmig erfolgte.
Bei den weiteren Wahlen wurde der erste Geschäftsführer Werner Sültenfuß in seinem Amt bestätigt, Friedhelm Koch als neuer zweiter Schatzmeister gewählt. Schließlich teilte der Präsident mit, dass der Reuterhof am 31.Januar 2008 geschlossen werde, feste Saaltermine jedoch wahrgenommen werden können, und dass eine Verlagerung des Schützenhauses nebst Schießstand nicht zu umgehen sei.
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