Neuss (NGZ). Neuss (cw) Die Neusser fühlen sich ihrem Stadtpatron verbunden, das zeigt sich unter anderem jedes Jahr bei der Quirinus-Prozession, bei der Hunderte dem Reliquien-Schrein rund um das St.-Quirinus-Münster folgen. Nun hat Oberpfarrer Msgr. Guido Assmann eine „Quirinus-Oktav“ ins Leben gerufen, bei der eine Woche lang bis zum 4. Mai der Neusser Stadtpatron im Mittelpunkt des Gebets und der Messfeiern steht.
Jeden Werktag bis 3. Mai wird in St. Quirin um 8.45 Uhr Laudes oder Messe gefeiert, um 11 Uhr der Rosenkranz gebetet, um 11.30 Uhr Messe, um 18 Uhr Vesper oder Messe und um 21.30 Uhr Komplet gefeiert. „Die Vorstellung, den Heiligen mit seiner Kraft in der Nähe zu haben, hat die Gläubigen, die Pilger der Jahrhunderte, oft in großer Not bestärkt“, erklärte der Oberpfarrer.
Am Sonntag übergaben rechtzeitig zum Beginn der Quirinus-Wallfahrt die Heimatfreunde zwei Kerzen für den Heiligen - und erfüllten damit das Gelübde der Neusser Bevölkerung aus dem Jahr 1475 - weil sie die Belagerung durch Karl den Kühnen überstanden hatten.
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