Neuss (NGZ). Das Gelände der ehemaligen Brauerei Frankenheim in Holzheim ist nach wie vor auf dem Markt. Das bestätigte Unternehmenssprecher Bernd Kretzer. "Wir müssen wieder bei Null anfangen", sagte er mit Hinweis auf Verkaufsverhandlungen, die nur Stunden vor Unterschriftsleistung durch einen tragischen Unglücksfall geplatzt waren.
Im März vorigen Jahres hatte die Warsteiner-Brauerei, die vor fünf Jahren die Mehrheit an der Düsseldorfer Frankenheim-Brauerei übernommen hatte, die Produktion von Altbier in Holzheim eingestellt. Frankenheim kommt seitdem aus der Firmenzentrale im sauerländischen Warstein. In Holzheim verblieben Lager und Logistik. Das wird auch künftig so sein.
Die eigentliche Brauerei samt Grundstück versucht Frankenheim seit einem Jahr zu verkaufen. Es habe mehrere Interessenten gegeben, zuletzt sei nur noch mit einem verhandelt worden, berichtet Kretzer.
Er spricht von einem Getränkehersteller, dem Vernehmen nach war ein niederländischer Spirituosenhersteller als Bieter im Rennen. Der war drei Tage vor dem Kauf bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Demontiert wurden die Brauereianlagen an der Bahnhofstraße noch nicht. Das Sudhaus steht, nur die Fassbierabfüllung für Stichfässer gingen nach Warstein.
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