Neuss (NGZ). Neuss (NGZ) Wie passend: Zum 10-jährigen Bestehen der Stiftung Insel Hombroich bringt eine Umfrage des Düsseldorfer Kulturamtes eine gute Nachricht: In der Liste der meistbesuchten Museen von Art-Card-Besitzern belegt die Museumsinsel den dritten Platz. Vor ihr rangieren nur die Düsseldorfer Häuser K20 (am Grabbeplatz) und K21 (am Schwanenspiegel).
Für die Befragung, die das Kulturamt gemeinsam mit einer Unternehmensberatung organisiert hat, wurden 3000 Art-Card-Besitzer angeschrieben. Rund ein Drittel hat geantwortet und auf einem Fragebogen über persönliche Favoriten Auskunft gegeben.
Dabei ist auch herausgekommen, dass rund 73 Prozent der Karteninhaber die Art-Card mehr als sechs Mal im Jahr für Besuche von Ausstellungen und Sammlungen nutzen. 86 Prozent haben angegeben, mit der Art-Card sehr viel häufiger in ein Museum zu gehen als zuvor.
In den von Erwin Heerich entworfenen Pavillons auf der Museumsinsel ist die Sammlung des Hombroich-Gründers Karl-Heinrich Müller ausgestellt. 1987 war sie zum ersten Mal dort zu sehen und markiert den Beginn des Kunst- und Kulturraums Hombroich. Was anfangs eine rein private Sache des ehemaligen Immobilienmaklers Müller war, ging vor genau 10 Jahren in eine „Stiftung Insel Hombroich“ über, deren Vorsitzender Karl-Heinrich Müller ist.
Zudem gehören dem Vorstand zurzeit Professor Wolfgang Schulhoff als Müllers Stellvertreter. NRW-Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Wolfgang Kral (Ministerialrat a.D.) und der Architekt und Künstler Professor Oliver Kruse an. Seit 1994 gehört auch die auf der anderen Straßenseite liegende Raketenstation dazu, wo sich etliche Künstler und Wissenschaftler angesiedelt haben und neue Institute und Museen entstanden sind und noch entstehen. Anziehungspunkt ist jetzt schon die Langen Foundation in dem Bau von Tadao Ando; bis Mitte nächsten Jahres werden zwei neue Gebäude auf der Raketenstation fertig sein.
Seit seiner Überführung in eine Stiftung sind das Land Nordrhein-westfalen die Stadt Neuss und der Rhein-Kreis die Eigner des Kulturraums Hombroich.
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