Neuss (NGZO). Im Selikumer Park zwischen Erft und der Aurinstraße hat das Grünflächenamt Holz gemacht. Insgesamt 200 Festmeter Hartholz wurden bei dieser Durchforstungsmaßnahme eingeschlagen, berichtet Rudolf Westermann.
Vor allem Eichen, Buchen und Eschen wurden gefällt. Dieses Holz wird gerade am Bauhof der Stadt an der Nierenhofstraße zu Kaminholz verarbeitet und als Schüttholz an Interessenten abgegeben. Insgesamt glaubt Westermann, dass allein aus dieser Maßnahme 400 Meter Schüttholz gewonnen werden. Das wäre mehr, als im ganzen vergangenen Jahr verkauft wurde.
Steigende Energiekosten haben in den Vorjahren die Nachfrage nach Kaminholz auch aus städtischen Forsten stark ansteigen lassen. Und auch in diesem Jahr sei das Interesse groß, sagt Westermann. "Aber der Vorrat geht uns nicht aus." Denn der Forstwirtschaftsplan für Neuss sieht weitere Fällungen in diesem Winter vor.
Das Holz vom Grünflächenamt wird frisch abgegeben. Bevor es verheizt werden sollte, so rät auch die Schornsteinfegerinnung, müsste es drei Jahre lagern und trocknen. Das kann die Verwaltung nicht leisten, auch wenn dadurch ein höherer Preis zu erzielen wäre. Ein Grund, so Westermann: "Wenn wir Holz lagern wird es in der Regel mit der Zeit nicht weniger." Ein anderer: Kein Platz. Für den Schüttmeter Kaminholz stellt die Stadt 40 Euro in Rechnung. Geliefert wird innerhalb der Stadt frei Haus, in andere Gemeinden gegen eine Pauschale. Infos bei Peter Parmentier, Tel. 90 85 07.
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