Neuss (NGZ). Neuss Die Neusser Kleingärtner setzen auf Bewährtes. Auch in Zukunft wird der Stadtverband der Kleingartenvereine von Theo Edenhofner angeführt, der bereits seit vielen Jahren den Vorsitz inne hat und erneut in der Jahreshauptversammlung in seinem Amt bestätigt wurde.
Nur beim seinem Stellvertreter wird man sich an ein anderes Gesicht gewöhnen müssen, denn mit Hermann Josef Kleindiek kam ein Neuer auf diesen Posten. Schriftführerin Inge Hirche, Kassierer Hermann-Josef Jost, Fachberater Herbert Cwielong und die Beisitzer Ralf Hönow, Hans Ludwig Holz und Werner Stahlmann wurden in ihrem Ämtern bestätigt.
Im Vereinsheim „Deutsche Scholle“ hatten sich nicht nur Kleingärtner eingefunden, sondern auch einige Vertreter des offiziellen Neuss: die stellvertretenden Bürgermeisterinnen Angelika Quiring-Perl und Hannelore Staps, ihr männlicher Kollege Thomas Nickel, der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt und Grünflächen, Michael Klinkicht, der Beigeordnete Dr. Horst Ferfers und der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Gröhe. Vom Landesverband der Kleingartenvereine war dessen Vorsitzender Jürgen Schneider gekommen.
In seinem Jahresbericht ließ Theo Edenhofner große Ereignisse wie die Gartenprämierung mit dem Sieger „Nordstadt“ Revue passieren und wies zudem auf die Bedeutung der Kleingarten-Bewegung in heutiger Zeit hin: Menschen, die wie die Kleingärtner ihr Hobby an der frischen Luft ausübten, seien weniger anfällig für Zivilisationskrankheiten: „Der Kleingarten hat einen besonderen Stellenwert und somit die größere gesundheitliche Bedeutung gegenüber dem Hausgarten“, betonte der Vorsitzende.
Zudem verwies er auf die Arbeitsleistung der Hobbygärtner für die Unterhaltung öffentlicher Grünflächen in den einzelnen Anlagen. Dabei lag der Verein Hohle Hött in Führung, gefolgt von Altstadt und Novesia.
Die Fachberatungen waren das Thema von Herbert Cwielong, der allerdings bedauernd feststellen musste, dass die kostenfreien Veranstaltungen von den 1 553 Neusser Kleingärtnern so schlecht besucht werden“. Selbst von den Vereinsfachberatern sei kaum einer dabei gewesen. Insgesamt hatte er neun Veranstaltungen (in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule) von der Baumschnittvorführung bis zur Adventsbinderei im Angebot gehabt. In diesem Punkt könne, so hieß es dann, es nur besser werden.
In ihrem Grußwort unterstrich auch Angelika Quiring-Perl, dass die Neusser Kleingärtner stolz auf ihre Leistungen sein dürften, griff aber auch den Hinweis des Fachberaters auf und betonte, dass es bei der Pflege eines Kleingartens auf das Wissen um das Grün ankäme.
Der Beigeordnete Horst Ferfers verband mit seinen Worten an die Versammlungsteilnehmer nicht nur seinen Dank für das Engagement, sondern auch eine Hoffnung - dass es endlich Frühling werden würde. Während Jürgen Schneider vom Landesverband den Kleingärtnern grundsätzlich bescheinigte, mehr zu bieten als gemeinhin angenommen, wurde Edenhofner konkret: Er lud die Neusser zur Besichtigung der Kleingarten-Anlagen ein.
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