Neuss (NGZ). Das Ende eines Jugendzentrums passt nicht in eine gesellschaftspolitische Landschaft, in der die Förderung der Jugend höchste Priorität genießt. Doch Vorsicht! Es geht in erster Linie um die Schließung eines Gebäudes.
Konzeption und Inhalt des "Hauses" sollen am Pier I weitgehend fortgeführt werden – allerdings mit weniger Personal. Alleine dadurch werden Abstriche am Inhalt gemacht werden müssen. Maßstab muss dabei die zentrale Bedeutung der City für die Jugendarbeit sein. Dass Gelder für die Jugendarbeit in benachteiligten Stadtteilen umgeschichtet werden, mag vernünftig sein – solange solche Ankündigungen keine Alibifunktion haben.
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