Neuss (NGZO). Die Neusser FDP beobachtet die aktuelle Diskussion um geplante sechs Schulschließungen mit Skepsis. Weil die Landesregierung ihre Vorstellungen zur Gemeinschaftsschule noch nicht veröffentlicht habe, die die Gesamtschule erheblich verändern könnten, so Fraktionsvorsitzender Heinrich Köppen, sei in dieser "nicht zu überblickenden Rechtslage langfristige schulpolitische Entscheidungen nicht möglich".
Die Liberalen sprechen sich gleichwohl für den Erhalt der Mildred-Scheel-Realschule aus: "Solch eine Mädchenschule sollte Vorbild für ganz Deutschland sein.
Wir geben für die Erhaltung und den Ausbau dieser Schule eine eindeutige Garantie ab", so Köppen. In Sachen Gesamtschule sollte es genügen, das bestehende Gesamtschulangebot durch zusätzliche Klassen auszuweiten. Köppen schlägt vor, dass sich die Parteien gemeinsam beraten, "um Schulfrieden zu schließen".
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