Neuss (NGZO). Die Nachricht vom Erdbeben auf Haiti hörte Sebastian van Opbergen im Radio. "Komplettzerstörung", dachte der 43-Jährige direkt. "Ich weiß, wie die Gebäude dort sind", sagt der Neusser, der vor sechs Jahren eine heute Zwölfjährige aus einem Waisenhaus in Haiti nach Neuss holte.
Seit der Adoption unterstützen van Opbergens die Hilfseinrichtung "HaitiCare" – jetzt erst recht. Gemeinsam mit seinem Freund Cornel Hüsch startete van Opbergen noch am Mittwoch die Aktion "Neusser, helft Haiti! – Neusser helfen Haiti".
Die ARAG Verbraucherinformation warnte vor Geschäftemachern, die die Hilfsbereitschaft ausnutzen könnten – van Opbergen hält dagegen: "Von jedem Euro kommen 100 Cent in Haiti an."
Die Tochter des Vorsitzenden von HaitiCare überwacht die Verteilung der Gelder vor Ort, baut Schulen und Heime, sorgt für Schulspeisung. Im Moment aber geht es um Akuthilfe. Unter anderem die leibliche Mutter seiner Tochter lebt auf Haiti. Aber: "Im Norden, wo nicht so viel passiert ist", sagt von Opbergen.
HaitiCare, Commerzbank Berlin, BLZ 10040000, Kto-Nr 8770000,
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