Neuss (NGZ). Politischer Aschermittwoch – auch in Neuss nutzten ihn die Parteien, um mit dem politischen Gegner die Klinge zu kreuzen. Die FDP hatte dazu Elmar Ellerbrock MdL gewonnen, der im Restaurant NOAH für seine Partei in Anspruch nahm: "Die FDP ist die einzige Partei, die sich noch um die kümmert, die das Geld verdienen."
Und der mit Blick auf die Arbeitsmarktzahlen – 41 Millionen Beschäftigte, weniger als drei Millionen Arbeitslose – lästerte: "Wenn die SPD das erreicht hätte, wären Denkmäler errichtet worden." Zeitgleich setzte Landesarbeitsminister Guntram Schneider im Thomas-Morus-Haus andere Akzente: "Sozial ist, was gute Arbeit schafft", sagte er beim 20.
politischen Aschermittwoch der SPD – mit Betonung auf dem Wörtchen gut. Schindluder bei den 400-Euro-Jobs, Ausbau der Leiharbeit – all das gehöre nicht dazu, müsse neu reguliert werden, so der Minister, der erneut für einen einheitlichen Mindestlohn warb. Der SPD-Vorsitzende Benno Jakubassa stellte eine "Resolution gegen Rechts" , für die er auch bei anderen Parteien werben will. "Für Rechtsradikale ist in Neuss kein Platz", sagte er.
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