Neuss (NGZ). Außer ein paar – meist glimpflich verlaufenen – Stürzen im Fahrerfeld ist bislang nichts passiert in den neun Jahren der Tour de Neuss. Trotzdem musste der veranstaltende Neusser Radfahrerverein wie alle Ausrichter von Großveranstaltungen seit dem Unglück bei der Loveparade in Duisburg vor einem Jahr ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept vorlegen und genehmigen lassen.
"Da können wir uns nur bei der Stadt Neuss und der Turngemeinde bedanken, die uns Einblick in ihre Konzepte für Großveranstaltungen gewährt haben", sagt NRV-Geschäftsführer Uwe Pommer. Trotzdem sei das Ganze für einen ehrenamtlichen Veranstalter "eine zusätzliche Belastung", sagt Pommer und ist deshalb "ein bisschen stolz darauf, dass wir im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen bereits acht Tage vorher das Konzept genehmigt bekommen haben."
Wobei sich an den Sicherheitsvorkehrungen nicht viel geändert hat gegenüber den Vorjahren: "Dank der guten Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr und Malteser Hilfsdienst hatten wir schon immer ein solches Konzept, nur haben wir das nie schriftlich formuliert", macht der NRV-Geschäftsführer den Unterschied deutlich, der jeedoch hofft, "dass wir es nicht praktisch umsetzen müssen."
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