Robinson zeigte Zivilcourage und wurde zu Unrecht angezeigt: Staatsanwalt stellt Verfahren gegen Fire-Star ein
(NGZO) Am Sonntag spielt Rhein Fire bei den Hamburg Sea Devils. Doch schon jetzt hat das Düsseldorfer Football-Team einen Sieger: Terrence Robinson. Der 26-jährige Verteidiger war bekanntlich in der Nacht des 23. April in der Altstadt einer jungen Frau zur Hilfe geeilt, die von ihrem Freund brutal verprügelt wurde.
Robinson zeigte Zivilcourage, ging verbal dazwischen und rettete das Gewaltopfer. Folge: Der Täter drehte den Spieß um, erstattete bei der Polizei Anzeige gegen Robinson wegen Körperverletzung, weil der Rhein Fire-Star ihn angeblich getreten und geschlagen haben soll.
Am Donnerstag nun wurde das Verfahren gegen den Athleten von der Staatsanwaltschaft offiziell eingestellt. Hintergrund: Der wirkliche Täter zog seine Anzeige bei der Polizei mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück und stellte klar, dass Robinson ihn in der betreffenden Nacht weder geschlagen, noch getreten, noch auf sonstige Weise berührt hatte.
Robinson: „Ich bin erleichtert, denn ich war mir keiner Schuld bewusst. Ich kann nicht einfach wegschauen, wenn eine Frau geschlagen wird.“ Die junge Dame hatte sich übrigens zwischenzeitlich bereits telefonisch bei Retter Robinson für die Hilfe bedankt und sich für Ihren Freund entschuldigt.
Rhein Fire-Geschäftsführer Sammy Schmale: „Terrence Robinson spielt bereits seit drei Jahren für uns. Er ist einer der nettesten, freundlichsten und hilfsbereitesten Menschen überhaupt. Wir sind froh, dass das dumme Verfahren gegen ihn eingestellt wurde, hatten freilich auch nichts anderes erwartet.“
Nun kann sich Team Rhein Fire voll und ganz auf die Aufgabe in Hamburg konzentrieren. Und danach gibt es am Sonntag hoffentlich weitere 48 Helden aus Düsseldorf zu feiern.

















