Skurriles Rennen begeistert die Fans: Mit Akkuschraubern auf Tempo 30
Hildesheim (RPO). Deutschlands Designnachwuchs hat am Samstag beim 6. Hildesheimer Akkuschrauberrennen seine Kreativität unter Beweis gestellt. Über 70 Studenten aus zwölf Designhochschulen gingen in der Sparkassenarena vor 1200 Zuschauern mit selbst entworfenen und gebauten Fahrzeugen an den Start. Für den nötigen Drive sorgten dabei pro Gefährt einzig zwei handelsübliche Akkuschrauber.
Auf der 150 Meter langen und eine Acht beschreibenden Strecke setzte sich das Team "Windstärke 18 V" der Fachhochschule OOW Emden mit einem Alusitzrad durch. Das mit einem Heckantrieb ausgestattete dreirädrige Gefährt gewann mit einer Spitzengeschwindigkeit von knapp 30 Kilometern pro Stunde den Geschwindigkeitswettbewerb. Die Emdener Studenten sicherten sich zudem den Publikumspreis, bei dem die Zuschauer das ausgefallene Design des Gefährts und die Teampräsentation bewerteten.
Organisiert hatte das Rennen die Hildesheimer Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK). "Für den Sieg ist nicht nur die Renngeschwindigkeit entscheidend, sondern auch das fahrerische Feingefühl und die ausgefallene Gestaltung der Rennfahrzeuge", sagte Andreas Schulz, HAWK-Professor für Produktdesign und Erfinder des Akkuschrauberrennens.
































