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Afghanistan: Kabinett entscheidet über neues Mandat

zuletzt aktualisiert: 09.02.2010 - 06:34

Berlin (RPO). Das Kabinett entscheidet am Vormittag über die Ausweitung des Afghanistan-Mandats. Künftig sollen bis zu 5350 Soldaten an den Hindukusch entsandt werden können. Der Schwerpunkt liegt auf der Ausbildung afghanischer Sicherheitskräfte.

Damit soll die Voraussetzung geschaffen werden, dass Afghanistan innerhalb der nächsten fünf Jahre selbst für seine Sicherheit sorgen kann. Über die Aufstockung entscheidet letztlich der Bundestag.

Bislang liegt die Mandatsobergrenze für die Bundeswehr bei 4.500. Nun sollen 500 zusätzliche Soldaten entsandt werden; 350 werden als Reserve für besondere Situationen bereitstehen, etwa für die Absicherung der Parlamentswahl im September.

Im Zuge von Umschichtungen sollen allein 1400 deutsche Soldaten für die Ausbildung afghanischer Sicherheitskräfte abgestellt werden - statt 280 wie bisher.

Insgesamt stocken die 44 ISAF-Staaten ihre Truppen um 39.000 Soldaten auf. Ab Mitte kommenden Jahres soll mit dem Rückzug begonnen werden.


Quelle: AP/csr

 
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ipmverlag@googlemail.com | 09.02.10 11:27 (1/2)
Ihr entscheidet über ein neues Mandat, Abgeordnete
entscheidet mal lieber über Euer eigens. Werdet endlich vernünftig, zieht die Soldaten ab, das wäre ein Schritt nach vorne.
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sanni76 | 09.02.10 09:34 (2/2)
ganz wichtig...
die ausbildung der sicherheitskräfte!!! genau und dafür werden 1400 deutsche soldaten abgestellt...was für ein quatsch. ich glaube, dieses land, nicht das es mich wirklich interessiert, bräuchte...
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