Studie
Jeder dritte Bürger zweifelt an Demokratie
Immer mehr Menschen verlieren das Vertrauen in die Demokratie. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung. Demnach glaubt jeder dritte Bundesbürger, dass Demokratie keine Probleme lösen könnte. In Ostdeutschland sind sogar mehr als die Hälfte der Bürger dieser Ansicht.
Autor: SHG-Haan / Datum: 30.06.08 11:14
Zweifel an Demoratie
vielleicht verabschieden sich die Leute nur von ''Dieser Demokratie''. Wenn zum Beispiel Herr Clement, während seiner Amtszeit in Berlin, die Staatliche Kontrolle über die Energiepreise abschafft, und der Rest der Partei nicht eingreift, was erwarten sie dann. Die Bevölkerung wird in Berlin doch nicht mehr vertreten. Da versuchen doch viele nur Ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Die Grünen haben Herrn Özdemir in Brüssel ''Geparkt'' bis die Bevölkerung seine Finanziellen Probleme vergessen hat. Jetzt kommt Er wie ''Kai aus der Kiste'' zum Vorschein. Mein Gedächtnis ist noch Fitt. Aber langsam habe ich keine Wahl mehr wen ich wählen soll.
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Autor: Gerdjürgen / Datum: 30.06.08 09:07
Nur seinem Gewissen und dem Wähler verpflichtet???
Schön wär's ja:
* Fraktionszwang
* Probeabstimmung
* Lobbyismus (heißt das nicht eigentlich Bestechlichkeit?)
* Listenkandidaten (die niemand gewählt hat)
* Enscheidungen nach Parteien(Macht-)Interessen, z.B. Bundespräsidentenwahl
Entscheidungen gegen ganz klare Mehrheiten:
* Hartz IV
* Afghanistan und andere Auslandseinsätze
Daneben die üblichen Ärgernisse:
* Überversorgung unter dem Deckmantel angeblich nur so hochqualifizierte Politiker bekommen zu können - nur wann treffen diese Hochqualifizierten ein?
* Angeblich selbstloser Einsatz von Fachleuten, die in der Wirtschaft deutlich höhere Bezüge hätten - das aber sicherheitshalber nie versuchen, unter Beweis zu stellen.
* Irrsinnige Pensionsbezüge
* Verschleierung der Nebeneinkünfte (wes Brot ich eß, des Lied ich sing)
* Nebenjobs, obwohl die Tätigkeit als MdB angeblich ein Vollzeitjob ist.
* Keine Übernahme von Verantwortung für Fehler (Landesbankenkrise)
...
Das ließe sich noch lange fortsetzen.
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Autor: rep2 / Datum: 30.06.08 01:15
System Schweiz...
...der Volksentscheid muss endlich als IV. Kraft in der Verfassung vereinbart werden.
Damit koennen Parlamente aufgeloest, Politiker entfernt und weit tragende Entscheidungen wie Kriegseinsaetze vom Volk bestimmt werden.
Natuerlich ist das diesen ''Real Politikern'' zu unbequem, denn dann und nur dann kann man sie verantwortlich dafuer machen was sie angerichtet haben.
Auch der Zugriff auf die Renten- und Pensionskassen durch den Staat muss endlich gestoppt werden. Dumme Begriffe wie ''Generationsvertrag'' loesen in Laendern wie Schweiz oder Grossbritannien nur ein Lachen aus.
Packen wir es endlich an oder diese ''Bilderbergs'' werden Europa wieder in Schutt und Asche legen.
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Autor: rep2 / Datum: 30.06.08 01:08
Unsinn! Niemand zweifelt an der Demokratie...
...eher an den Taten der Politiker und den Zustaenden in der sogenannten Gewaltenteilung die praktisch auch dank des nicht agierenden BVG taeglich ausgehebelt wird.
Das bestehende Einparteiensystem muss erneuert werden! Die Korruption und die Vetternwirtschaft muessen endlich strafrechtlich verfolgt werden.
Einge Beispiele von Verstoessen: Afghanistan-Einsatz, Gleichheitsgrundsatz, Selbstbedienung und Subventionsschwindel. Steuerfluechtige Politiker werden nicht verfolgt...und ...und.
Die Demokratie ist praktisch jetzt schon abgeschafft, wer kann so naiv sein das eine Diktatur Probleme loesen koennte. Haben wir nichts aus der Geschichte der Menschheit gelernt?
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Autor: Doreau / Datum: 30.06.08 00:52
Status der Demokratie
die Demokratie hat sich eigentlich nicht verändert. Als Bürger hat man nach wie vor alle 4 Jahre eine Wahlstimme. Hat bis heute niemand besonders gestört, weil das Volk nicht hungern muss und ein Dach über dem Kopf hat. Das war es aber auch schon. Auch die DDR nannte sich demokratisch und solange es dem Volk gut ging, glaubte auch jeder, wir sind die Demokratie. Erst wenn ein Mensch immer mehr kontrolliert und vom Beamten bzw Politik gegängelt wird, fängt er an zu denken.
Das eigentlich viel schlimmere ist der stille Untergang der sozialen Marktwirtschaft, zugunsten eines propagierten globalen Kamikazekapitalismus.
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