Neuss (NGZ). Der Sommerurlaub ist schon länger vorbei und die Speicherchips gefüllt. Um die Erinnerungen mit Freunden und Verwandten zu teilen, sind Fotos auf Papier noch immer die schönste Lösung. Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, die Urlaubsbilder aufs Papier zu bringen.
Entweder direkt von zu Hause aus über das Internet oder in einer Filiale von Handels- und Drogerieketten mit entsprechendem Service. In den Filialen lassen sich digitale Fotos genauso entwickeln wie früher Filme. CDs mit gebrannten Fotos können in einer Fototasche abgegeben werden.
Das geht aber auch per Post. Aldi bietet zum Beispiel spezielle Versandtaschen an, mit denen das Porto kostenlos ist. Ganz ohne Fototasche können Kunden ihre Abzüge an speziellen Stationen in Filialen von beispielsweise Rossmann oder DM ordern.
Dort werden die Speicherchips eingelesen und Bildqualität und Format können per Fingertip eingestellt werden. Bequemer ist die Fotoentwicklung von zu Hause aus. Am PC kann man in Ruhe verschiedene Einstellungen ausprobieren und die Fotos auf den Webseiten der Hersteller hochladen. Den Entwicklungsservice im Internet bieten jedoch nicht nur Drogerien oder Discounter, sondern auch Onlinedienste.
Fotoservice-Preisvergleich
Schnäppchenjäger können im Internet bei Fotoservice-Vergleichsportalen den günstigsten Anbieter für den eigenen Bedarf suchen. Ein gutes Beispiel dafür ist fotoservice-vergleich.info. Hier werden nicht nur Preise und Kundenberwertungen veröffentlicht, sondern auch Auszeichnungen und aktuelle Rabattaktionen angezeigt.
Die Bestellungen können online über den normalen Internetbrowser aufgegeben werden oder alternativ in einem Bestellprogramm, das die Anbieter zum Download zur Verfügung stellen. Dieses beinhaltet meist neben der Bestellfunktion viele Zusatzfunktionen wie Archivierungs- und Bildbearbeitungsprogramme, frisst jedoch auch Speicherkapazität auf der Festplatte. Der Vorteil bei der Onlinebestellung bei Ladenketten ist, dass man seine Fotos auch in der Filiale um die Ecke abholen kann und so die Versandkosten spart.
Die Preisunterschiede bei den Fotos sind relativ gering und bewegen sich in einer Spanne von wenigen Cents. So kostet ein Abzug in Standard-Qualität im Format 9 x 13 Zentimeter bei den Anbietern in unserem Vergleich zwischen fünf und neun Cent, die meisten Preise liegen allerdings bei acht Cent. Dennoch lohnt es sich beim Preis genau hinzuschauen. Teilweise verbergen sich Bearbeitungsgebühren und die Versandkosten in einem Wald aus Sternchen, die auf das Kleingedruckte verweisen.
Für Großbestellungen geben viele Anbieter Rabatt beim Einzelfotopreis oder erlassen die Versandkosten. Aufpassen sollte man auch beim Format der Fotos. Viele Digitalkameras knipsen Bilder im Seitenverhältnis 3:4, die standardisierten Fotopapierformate sind jedoch noch auf die alten Analogmaße von 2:3 zugeschnitten.
Deshalb passen die Fotos oft nicht richtig aufs Papier: Auf den Bildern bleiben dann unschöne weiße Ränder oder das Motiv wird ungünstig abgeschnitten. Bei einigen Digitalkameras kann man das Format auf 2:3 umschalten. Viele Dienste bieten auch Zwischengrößen, die auf das digitale Format angepasst sind, zum Beispiel 10 x 13 Zentimeter
Die Bildqualität dürfte sich bei den meisten Diensten kaum unterscheiden. Denn die Aufträge werden an eine kleine Gruppe vorrangig den Profis bekannte Großlabore weitergeleitet, die den Fotoservice übernehmen. Der Markt ist dabei recht übersichtlich, denn die meisten Dienste arbeiten entweder mit Cewe oder Fujicolor zusammen.
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