Meerbusch Die Meerbuscher Fluglärmgegner werfen Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft vor, für rund zwei Drittel der Nachtflüge des Düsseldorfer Airports verantwortlich zu sein. Air Berlin verweist auf Flugsicherung und Flughäfen.
Die Nachtflüge über Meerbusch sind ein ständiges Streitthema zwischen Fluglärmgegnern und Airport. Der Verein „Bürger gegen Fluglärm“, der die öffentlich zugänglichen Flugdaten auswertet, macht in erster Linie Air Berlin für die späten Starts (nach 22 Uhr) und Landungen (nach 23 Uhr) verantwortlich). Etwa zwei Drittel dieser Flugbewegungen gingen auf das Konto des Ferienfliegers (inklusive LTU und dBa), obwohl dieser lediglich für etwa ein Viertel aller Flugbewegungen auf dem Airport verantwortlich sei.
Die Ursache sehen die Lärmgegner in der „rücksichtslosen und zu knappen Planung der Airline“. Die Lufthansa, deren Anteil am Düsseldorfer Flugverkehr bei fast 40 Prozent liegt, sei dagegen nur mit unter fünf Prozent an den Nachtflügen beteiligt. Im September lag die Zahl der Nachtflüge laut Lärmgegner bei bei 244, im Vorjahr waren es 201, 1994 lediglich 164.
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