Meerbusch Der Rheinische Gemeinde-Unfallversicherungsverband (RGUVV) unterstützt das Projekt „Busschule und Busbegleiter“ der Stadt Meerbusch: Aus dem Förderprogramm „Verkehrssicherheit in der Sekundarstufe I“ erhalten die fünf weiterführenden Schulen der Stadt den Höchstsatz von insgesamt 2500 Euro. Die Zusage des Verbandes ging jetzt im Rathaus ein: „Wir hoffen, dass wir mit der Förderung zu einer Verstetigung ihrer sehr erfolgreichen und begrüßenswerten Arbeit beitragen“, heißt es in dem Schreiben aus Düsseldorf.
Willkommene Unterstützung
Das Geld ist in Meerbusch überaus willkommen: Rund 18 000 Euro investiert die Stadt inzwischen jährlich selbst in das pädagogische Projekt, das in Zusammenarbeit mit der Polizei, der Rheinischen Bahngesellschaft in Düsseldorf und der weiterführenden Schulen läuft. Über tausend Fünftklässler haben seit dem Start im Jahr 2001 die Busschule durchlaufen. Durch eine vom Land NRW in Auftrag gegebene Studie ist der Erfolg inzwischen auch statistisch belegt: Die Zahl der Unfälle mit Kindern und Jugendlichen im Öffentlichen Personennahverkehr ist in den vergangenen fünf Jahren um fast 70 Prozent zurückgegangen.
Ziel der Initiative „Busschule“ und „Busbegleiter“ ist es, die Sicherheit auf dem Schulweg und in der Freizeit zu erhöhen, Unfällen vorzubeugen und die Kinder für mögliche Gefahrenquellen zu sensibilisieren. Das sogenannte „Gewaltpräventionstraining“ wurde im Herbst 2001 begonnen und läuft seitdem kontinuierlich durch die Jahrgänge. Damals absolvierten erstmals alle achten Klassen der weiterführenden Schulen mit externen Pädagogen und Psychologen das Trainingsprogramm. In vier Schulstunden erlernen die Jugendlichen, wie Gewalt entsteht, wie Konfliktsituationen eskalieren können und wie man Gewalt richtig begegnet und unterbindet.
Optimaler Aufbau
Bürgermeister Dieter Spindler hat dem Gemeindeunfallversicherungsverband auch im Namen der Schulen seinen Dank für die Förderung übermittelt. „Busschule, Gewaltvorbeuge und der Busbegleitereinsatz bauen optimal aufeinander auf. Wir sind froh, dass unsere Arbeit zunehmend auch über die Stadtgrenzen hinaus Anerkennung findet“, so Spindler.
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