Die Cologne Centurions sind in dieser World-Bowl-Saison der National-Fotball-League Europe richtig in Fahrt gekommen – leider etwas zu spät.
Mit einem 25:7 (14:0, 3:0, 2:7, 6:0) über Berlin Thunder sicherten sich die Kölner ihren dritten Sieg im vierten Spiel und festigten damit Rang vier der Tabelle, dabei könnte das Team von Headcoach David Duggan im Rennen um den World Bowl noch dabei sein.
Die Niederlage im ersten Vergleich in Berlin beim 13:24 ist besonders nach der schwachen Verstellung von Thunder am Sonntag im Rhein-Engergie-Stadion ärgerlich.
Sorgte sie doch unter anderem dafür, dass die Kölner schon vor der Revanche am vorletzten Spieltag gegen die diesmal desolaten Hauptstädter nur als Zuschauer beim World-Bowl-Finale in Düsseldorf am Samstag, 27. Mai, dabei sein werden.
Darum zeigte sich der National Werner Hippler nach dem letzten Heimauftritt nicht ganz glücklich. „Es kann sein, dass es mein letztes Heimspiel war.
Wir hätten einfach die ganze Zeit so spielen sollen“, war auch etwas Wehmut in der Stimmer des einsamen Rekordhalters in Sachen NFL-Europe-Spiele.Eine Gala-Vorstellung beim auch in dieser Höhe verdienten Sieg sahen die 12 438 Zuschauer vom Kölner Jamaal Branch.
Gleich den ersten Touchdown besorgte der Runningback nach nicht einmal zwei Minuten mit einem Lauf über 26 Yards selber und bei den insgesamt 236 Yards, die die Centurions erliefen, zeigte sich Branch als hauptverantwortlich und machte klar, wieso er den Vorzug vor Fred Russel erhalten hatte.
Damit untermauerten die Kölner wieder einmal, warum sie in dieser Statistik Rang zwei in der NFL Europe belegen. Aber auch die Pass-Statistik wollten die Gastgeber noch einmal aufpolieren.
Das nötige Selbstvertrauen holte sich Quaterback Kliff Kingsbury Mitte des ersten Viertels als er Reggie Newhouse bediente, der nur noch in die Endzone spazieren musste und so den zweiten Tochdown erzielte.
Danach ließen es die Cologne Centurions gemächlicher angehen. Bis zur Halbzeit setzte Nick Setta mit einem Fieldgoal noch drei Punkte drauf und die Defensive bewies Finaltauglichkeit.
Erst als kurz nach der Pause auch noch ein Punt-Block gelang und das Ei in der Endzone landete und der Safety zwei Punkte für die Centurions brachte, schaltete die Kölner ganz ab.
Die Nachlässigkeit nutze Berlin zu einem Touchdown durch Jason Randall, das war aber auch alles, was die Kölner Defensive zu ließ.
Souverän wurde die Partie herunter gespielt, zwei Fieldgoals von Setta erzielt und gegen die schwachen Berliner sogar hier und da der vierte Versuch ausgespielt.
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