Meerbusch (cba) Der Lions Club Düsseldorf-Meererbusch ermöglicht sozial engagierten Schülern des Mataré-Gymnasiums Aufenthalte in „International Youth Camp“ in Sizilien und den USA.
Im Sommer 2007 wird der Lions Club erneut Schülern des MataréGymnasiums die Teilnahme an einem Camp ermöglichen. Interessenten können sich bei Direktor Jörg Winterwerb melden. Mitmachen können Jungen und Mädchen ab 17 Jahren, die sich besonders für ihre Mitschüler, ihre Klasse oder die Schule eingesetzt haben.
Seit der Gründung im Jahre 1969 engagiert sich der Lions Club Düsseldorf-Meererbusch für zahlreiche soziale Zwecke. Darüber hinaus bildet die Jugendförderung einen Schwerpunkt seiner Aktivitäten. Bereits zum sechsten Mal unterstützten die Lions jetzt zwei Jugendliche des Mataré-Gymnasiums in Büderich, damit sie kostenlos am „Lions International Youth Camp“ teilnehmen konnten. Traditionell wählten die Lions zwei engagierte Schüler aus. „Es geht nicht um Leistungsaspekte.
Soziales Engagement
Wir fördern Jugendliche, die sich sozial in der Schule einbringen. Deshalb haben wir Franziska Günther und Lukas Klein auf große Reise geschickt“, erklärt Lions-Sprecher Theo Busch.
Lukas war im vergangenen Jahr Schülersprecher, Franziska Kassenwartin der Schülervertretung. Lukas flog über den großen Teich in den US-Bundesstaat Wisconsin am Lake Michigan. Der Aufenthalt war unterteilt: Drei Wochen lebte er in einer Gastfamilie und eine Woche im Lions-Camp. Ein Besuch einer Monstertruck Tour in Chicago, einer Kampfjet-Flugshow in Milwaukee und des größten Musikfestivals der Welt, dem Milwaukee Summerfest, gehörten zu den Höhepunkten von Lukas’ Tour.
Hauptbestandteil des Lions-Programms war jedoch, das Camp zu verstehen. So sammelte der Büdericher in der Gastfamilie hauptsächlich Erfahrungen gemeinsam mit Jugendliche aus 25 Ländern. „Campsprache war Englisch, das alle etwa auf dem gleichen Niveau beherrschten. So bildeten sich schnell multinationale Gruppen, in denen wir Erfahrungen sammelten“, sagt Lukas.
Gleiches galt auch für Franziska, die nach Italien, in den Süden Siziliens, fuhr. Sie verbrachte jeweils eine Woche im Camp und in einer Gastfamilie. Gemeinsam mit ihren „Geschwistern“ und später mit sechs Camp-Teilnehmerinnen erkundete sie die Insel und schaute sich viele Städte und Sehenswürdigkeiten an. „Ich habe viel über die Kulturgeschichte Siziliens gelernt und neue Freundschaften geschlossen“, sagt Franziska.
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