"Öffentlichkeitsarbeit ist das Gebot der Stunde. Am Image des Handwerks und Stellenwert des Meisterbriefs muss noch viel und hart gearbeitet werden." Die "überdurchschnittliche Ausbildungsleistung des Handwerks" sei das stärkste Argument für die Meisterausbildung.
"Deshalb: Prüfen Sie auch jetzt nochmals, ob nicht vielleicht doch noch eine Lehrstelle eingerichtet werden kann", so motivierte Professor Wolfgang Schulhoff seine Sprecher-Kollegen aus den lokalen Handwerksinnungen jetzt zu handfester Aktivität. Auf diese Weise werde außerdem jenen Politikern, die eine Ausbildungsplatzabgabe fordern, der Wind aus den Segeln genommen.
Insgesamt 15 in diesem Jahr neu gewählte Obermeister aus dem gesamten Regierungsbezirk konnte der Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf jetzt am Kammer-Sitz zu einem Erfahrungsaustausch begrüßen. Neben einem Überblick über den Stand bei aktuellen handwerkspolitischen Brandthemen - im Fokus die Kampagne der gesamten Handwerksorganisation für eine Novelle der Handwerksordnung mit Augenmaß - standen traditionell die Aufgaben des Obermeisters als Repräsentant der innungsangehörigen Unternehmen und Mittler zwischen Handwerksbetrieb und Handwerksorganisation.
Der ebenfalls erst seit einem Jahr amtierende Kammerpräsident sicherte den neuen Innungs-Chefs kurze Wege und die permanente Unterstützung der Handwerkskammer Düsseldorf zu. Eine umfassende Darstellung des breiten Dienstleistungsangebots der Kammer in der Betriebsberatung und Fort- und Weiterbildung durch die jeweils verantwortlichen Geschäftsführer und ein erster Erfahrungsaustausch der "Neuen" untereinander beschloss den Empfang. Aus dem Rhein-Kreis Neuss mit dabei: Michael Ortmann, Obermeister der Fleischer-Innung.
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