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Rhein Fire besuchte ThyssenKrupp in Duisburg: Jim Tomsula war in Pittsburgh Stahlarbeiter

zuletzt aktualisiert: 26.04.2006 - 14:47

„Wir haben bislang nur gegen ein einziges Team verloren, die anderen vier Mannschaften wurden in dieser Saison schon von uns besiegt und das wollen wir gegen Berlin Thunder genau so fortsetzen.“ Zitat Headcoach Jim Tomsula aus der Mannschaftssitzung von Rhein Fire.

Rhein Fire Headcoach Jim Tomsula und Geschäftsführer Sammy Schmale mit Stahlarbeitern bei ThyssenKrupp in Duisburg. Foto: Jan Ovelgönne GbR

Muss es auch, schließlich kämpft Fire als Tabellenzweiter in den nächsten vier Wochen um den Einzug ins Finale um den Yello Strom World Bowl XIV am 27. Mai in der LTU arena. In diesem Kampf setzt Tomsula wieder voll auf seine stählerne Defense, die in den ersten vier Spielen nur 37 Punkte zuließ, dann aber gegen Amsterdam zweimal hintereinander über 30 Zähler kassierte.

Um seine Verteidigung vor dem richtungsweisenden Duell gegen Berlin (Samstag, 19 Uhr; LTU arena) noch einmal so richtig aufeinander einzuschwören, organisierte Tomsula für seine D-Line einen Ausflug ins Stahlwerk von ThyssenKrupp in Duisburg.

Jim Tomsula und seine Verteidiger Walter Curry und Derrick Strong Foto: Jan Ovelgönne GbR

Tomsula: „Ich liebe den Geruch von Stahl, denn ich komme aus der Stahlstadt Pittsburgh, habe dort früher selbst einmal als Stahlkocher gearbeitet. Meine ganze Familie arbeitet in der Stahlindustrie.“

Der Rhein Fire-Headcoach weiter: „Ich wollte meinen Jungs einmal zeigen, wie es bei den Stahlarbeitern zugeht, denn es gibt dort einige Parallelen zum Football: In beiden Berufen geht es hart, aber herzlich zu. Und in beiden Berufen bekommst Du nichts geschenkt, sondern musst dir alles hart erarbeiten.“

So soll es auch wieder gegen Berlin sein. Tomsula: „Ich bin sicher, dass unsere Defense am Samstag wieder zur Stahl-Abwehr wird.“ Defensive End Ja´Warren Blair erklärt: „Der Ausfall von unserem Teamleader Richard Yancy hat uns gegen Amsterdam auf die Verliererstraße gebracht. Doch unser Team ist stark genug und die Coaches clever genug, um Richard ersetzen zu können. Safety Gabriel Helms wird ganz schnell in die Rolle hinein wachsen. Da machen wir uns gar keine Sorgen. Wir sind heiß auf Thunder, wollen Berlin endgültig aus dem World Bowl-Rennen kicken.“


 
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