Meerbusch (bau) Für klare Sicht für mehr als 2500 Schüler wollen in den kommenden Wochen sieben Meerbuscher Optiker in Kooperation mit der Barmer Ersatzkasse sorgen. Sie werden am Meerbusch-Gymnasium in Strümp, am Matare-Gymnasium in Büderich sowie an der Realschule in Osterath mit allen Jungen und Mädchen Sehtests machen.
„Ziel der Aktion ist es, Eltern und Schülern aufzuzeigen, dass durch das frühzeitige Erkennen von Sehschwächen mitunter schulische Probleme vermieden werden können“, erklärt Barmer-Bezirksgeschäftsführer Michael Mielke. In den Kindergärten und Grundschulen würden die Kinder noch regelmäßig untersucht. An den weiterführenden Schulen passiere in der Regel nichts mehr. Viele Jugendliche würden dadurch erst dann, wenn der Sehtest für den Führerschein anstehe, feststellen, dass sie eine Sehschwäche hätten. „Dann ist es aber bereits zu spät“, mahnt Mielke.
Bereits 1996 wurde in Zusammenarbeit mit den örtlichen Augenoptikern eine Sehtestreihe veranstaltet. Die damaligen Resultate machten deutlich, dass zahlreiche Schüler der Klassen fünf bis zehn Schwierigkeiten hatten. Vornehmlich handelte es sich dabei um eine einäugige Sehschwäche. Die wird in der Regel durch die Leistung des gesundenAuges ausgeglichen. „Auf Dauer stellen sich jedoch Nebenwirkungen in Form von häufiger auftretenden Kopfschmerzen und damit einhergehenden Konzentrationsstörungen ein“, unterstreicht Mielke.
Dem soll nun entgegen gewirkt werden. Die Optiker Bodewig, Engels, Zingel, und AD Oculos aus Büderich, Kamp und Späth aus Lank-Latum sowie Paschmanns aus Osterath greifen der Barmer tatkräftig unter die Arme. Die Aktion „Gute Sicht in Schule und Beruf“ startet am Meerbusch-Gymnasium.
Am 31. Oktober geht’s an Mataré-Gymnasium weiter, und ihren Schlusspunkt findet sie am 8. November an der Realschule. Die Optiker werden mit Testapparaten jeden Schüler untersuchen, die Ergebnisse dokumentieren und anschließend die Eltern über das Ergebnis informieren. „Bei einem negativen Resultat bauen wir auf die Fürsorgepflicht der Eltern, so dass sie ihren Sprössling in augenärztliche Behandlung begeben“, appelliert Mielke.
Übrigens fragte die Barmer auch bei der Maria-Montessori-Gesamtschule in Büderich an. Aus terminlichen Gründen kam eine Absage. „Wir hoffen aber, dass wir den Test dort noch nachholen können“, so Mielke.
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