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Meerbusch: Martinusmarkt mit Marktschreiern

zuletzt aktualisiert: 31.10.2006 - 22:26

Meerbusch (cba) Nudel-Anni, Käse-Rudi und Aal-Udo treten im lautstarken Wettstreit gegeneinander an: Wer brüllt am kräftigsten, wer sticht seine Kontrahenten aus, und wer hat die beste Verkaufsstrategie? All diese Fragen werden am 11. und 12. November beantwortet, denn an diesem Wochenende findet die siebte Auflage des Martinusmarktes in Büderich statt.

Dabei stehen die Marktschreier selbstverständlich im Mittelpunkt. Fünf oder sechs stimmgewaltige Verkaufstalente buhlen um die Gunst der Passanten auf dem Dr. Franz-Schütz-Platz. Angeführt wird das Feld vom deutschen Marktschrei-Meister Aal-Udo, der seinen Fisch anpreist.

Mit Nudel-Anni ist die mit 74 Jahren älteste deutsche aktive Marktschreierin ebenfalls mit an Bord. Neben Kinderkarussell, Essens- und Getränkeständen erwarten die Besucher an der Dorfstraße außerdem zahlreiche „fliegende Händler“, die Schmuck, Textilien, Krippen, Süßigkeiten und andere Kleinwaren anbieten.

Offiziell eröffnet wird der Markt um 12 Uhr von Bürgermeister Dieter Spindler. Hungrige sollten sich bereits um 11 Uhr einfinden, denn dann gibt’s eine Stunde lang Häppchen und Bier für einen Euro. Bis 18 Uhr haben die Stände zwischen Pfarrgarten und Brühler Weg geöffnet.

Gleiches gilt für den Sonntag. Von 13 bis 18 Uhr besteht außerdem die Möglichkeit, in den ansässigen Ladenlokalen einzukaufen. „Etwa 95 Prozent der Geschäfte in den Haupteinkaufsgebieten werden ihre Pforten öffnen“, sagt Thomas Küppers, Vorsitzender der Werbe- und Interessengemeinschaft (WuI), die den Martinusmarkt organisiert.

Ausschließlich sonntags wird am Deutschen Eck ein Handwerkermarkt angeboten. Rund 20 „Künstler „aus Meerbusch und Umgebung präsentieren dort ihre Waren. Der Martinusmarkt ist wiederum der Startschuss für die Winterbeleuchtung. Fast schon traditionell hat Küppers Schwierigkeiten mit der Finanzierung. „Wir haben 243 Rechnungen ausgestellt.

Die Teilnahmebereitschaft nimmt kontinuierlich ab. Von den WuI-Mitgliedern hat ein Viertel noch nicht bezahlt. Bei den anderen Gewerbebetreibenden ist es knapp die Hälfte. Damit fehlen uns mehr als 4500 Euro“, ärgert sich Küppers.

Quelle: NGZ


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