Rund 50 Weihnachtsbäume stellt die Stadt Meerbusch Jahr für Jahr in Schulen, Kindergärten, auf öffentlichen Plätze und am Rathaus auf, um der ganzen Stadt einen Hauch von Weihnachten zu schenken. Bis in große Höhe glitzern einige Wochen lang helle Lichter, wenn schon kein Schnee für Winteratmosphäre sorgt.
Ohne die Mithilfe der Bürger wäre dieser Eindruck allerdings deutlich schwächer. Denn sie sind es, die die Zierde zahlreicher Gärten opfern, um der Allgemeinheit eine Freude zu machen. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit melden sich zahlreiche Gartenbesitzer bei der Stadtverwaltung und bieten ihre Bäume an. Die zum Teil beachtlich großen, grünen Riesen werden von Mitarbeitern des Fachbereiches Grünflächen abgesägt und abtransportiert, um dann als Weihnachtsschmuck wieder aufgerichtet zu werden. Mit Hebebühnen werden dann noch die Lichtergirlanden befestigt, und schon ist Meerbusch ein wenig schöner geworden.
Und dann bleiben einige Wochen lang immer wieder Spaziergänger staunend stehen und fragen sich, woher die Bäume wohl kommen. Nicht selten kommen auch die ehemaligen Besitzer und werfen noch einmal einen stolzen Blick auf „ihren“ Baum. Die Transporte können bisweilen sogar recht spektakulär werden. Vor einigen Jahren hatte ein Ehepaar von der Webergasse der Stadt einen der höchsten Tannen des ganzen Ortes angeboten. Ein großer Kran war zum Verladen nötig, im Schritttempo ging es zum alten Markt, doch dann hatte Lank-Latum einen ganz besonders schönen Weihnachtsbaum.
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