Rhein-Kreis Neuss (NGZO). „Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt verstärkt sich“, sagte Johannes-Wilhelm Schmitz, Vorsitzendes Mitglied der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, am Freitag in der Pressekonferenz, bei der er die neuesten Arbeitsmarktzahlen vorstellte.
Zur Hauptagentur Mönchengladbach gehört nur die Stadt Mönchengladbach, die Geschäftsstelle Neuss umfasst die Städte Neuss, Korschenbroich, Kaarst und Meerbusch. Zur Geschäftsstelle Dormagen zählt nur die Stadt Dormagen. Die Geschäftsstelle Grevenbroich umfasst die Stadt Grevenbroich, Jüchen und Rommerskirchen. Die Daten der drei Geschäftsstellen Neuss, Grevenbroich und Dormagen ergeben die Zahlen für den Rhein-Kreis Neuss.
„Gut ausgebildete Jugendliche finden wieder leichter einen neuen Arbeitsplatz. Die Unternehmen sollten die Chancen jetzt nutzen, mit qualifiziertem Personal den Erfolg und die Zukunft ihres Betriebes zu sichern.“
Die Zahlen im Einzelnen
Im August 2010 waren 29.845 Männer und Frauen in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss arbeitslos gemeldet. Das sind gegenüber dem Vormonat 455 weniger (–1,5 Prozentpunkte). Gegenüber August 2009 sank die Zahl der Arbeitslosen erneut sehr deutlich und zwar um 2.544 (–7,9 Prozentpunkte).
„Wir haben erneut einen sehr deutlichen Rückgang der Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahr“, sagte Johannes-Wilhelm Schmitz. „Das stimmt mich weiterhin sehr optimistisch. Und es zeigt auch, dass die Arbeit unserer Vermittler und Vermittlerinnen in der Agentur erneut Früchte trägt.“ Die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk sank im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 8,4 Prozent.
In der Hauptagentur Mönchengladbach sank die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 11,6 Prozent (0,9 Prozentpunkte weniger als im August 2009), in der Geschäftsstelle Neuss ging die Arbeitslosenquote ebenfalls runter um 0,1 Prozentpunkt gegenüber dem Vormonat auf jetzt 7,0 Prozent (Geschäftsstelle Dormagen: 5,6; Geschäftsstelle Grevenbroich: 5,9). Die Arbeitslosenquote im Rhein-Kreis Neuss beträgt 6,6 Prozent (0,6 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr).
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