„Nur Schwachsinn!“ (NGZ). Büttgen Die eine Hand steckt lässig in der Hosentasche, die andere hält das Mikrofon, in das Dr. Franz Alt Sätze ruft wie: „Alles dummes Zeug, was uns erzählt wird.“ Oder: „Nur Schwachsinn!“ Das Publikum beim 23. Kaarster Wirtschaftstreff, der im Rahmen der Messe „b2d“ im Sportforum über die Bühne geht, schweigt und hört staunend zu. Der Mann redet Tacheles, nimmt kein Blatt vor den Mund. Mit geradezu messianischem Eifer vertritt er seine These: „Die Welt ist erneuerbar.“ Seine Gegner sind jene, die der damit notwendigerweise verbundenen Energie- und Verkehrswende keine Chance geben wollen, es sind die Zögerer und Zauderer, „die deutschen Spießer und Bedenkenträger“.
Franz Alt, Jahrgang 1938, steht da, so kämpferisch wie eh und je, und verkündet „sonnige Aussichten“. Die Sonne besitzt in seiner Betrachtung alternativer Energieträger die herausragende Bedeutung (das macht er übrigens schon auf seiner Homepage deutlich: www.sonnenseite.com). Sein Argument: Würde die Sonne einmal drei Wochen nicht scheinen, wäre alles Leben auf der Erde tot.
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