Rhein-Kreis Neuss (NGZ). Rhein-Kreis Neuss Die Ausstellung ist zu Ende, die Rote Couch von Horst Wackerbarth geht wieder auf Reisen, und auch die Bilder werden jetzt eingepackt. Bis auf drei. Sie gehören zwar weiterhin zur „Gallery of Mankind“ des Künstlers, werden ihren Platz aber dort bekommen, wo sich auch entstanden sind: im Rhein-Kreis Neuss.
Zwei Aufnahmen aus dem Braunkohletagebau - eins mit der Roten Couch im zerklüfteten Gelände, eins mit dem Künstler Tadaaki Kuwayama auf der Couch auf einer Kohlenhalde - hatte die Sparkassenstiftung schon angekauft, bevor die Aktion „Rote Couch im Rhein-Kreis“ von der Stiftung, dem Rhein-Kreis, von NE-WS 89.4 und der NGZ überhaupt angelaufen war. Jetzt hat sie auch das Bild mit Margret Huth erworben, die die Leser der NGZ und die Hörer von NE-WS 89.4 aus einer Liste mit zehn Kandidaten als Vertreterin des Kreises für Wackerbarths Galerie der Menschheit ausgewählt hatten.
Mag also die Finissage der Ausstellung „Die Rote Couch im Rhein-Kreis“ gestern Abend im Kulturzentrum Sinsteden auch mit ein bisschen Wehmut über die Bühne gegangenen sein - sie bot auch den passenden Rahmen für die Übergabe des Bildes durch den stellvertretenden Vorsitzenden des Stiftungs-Kuratoriums, Reinhard Tiefenthal, an Landrat Dieter Patt, der die großformatigen Aufnahmen im Kreishaus Grevenbroich aufhängen will.
Patt hatte zuvor die „Unvergleichbarkeit“ der Aktion betont und zeigte sich ebenso begeistert wie Heinz Mölder, der für das Kuratorium der Stiftung sprach. Er ließ die Aktion noch einmal Revue passieren: Insgesamt 300 Menschen habe Horst Wackerbarth im Kreis fotografiert, „und er hat diese Menschen glücklich gemacht“, sagte Mölder. Er hoffe, das die Aktion „irgendwie weitergeht“ und bedankte sich bei Wackerbarth mit den Worten des Sufi-Mystikers Hazrat Khan: „Kunst ist nichts anderes als das Echo der Seele.“
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