Rhein-Kreis Neuss (NGZO). Im ersten Halbjahr 2010 meldeten die nordrhein-westfälischen Amtsgerichte 5889 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens durch ein Unternehmen. Wie das Statistische Landesamt festhält, waren das 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
1826 dieser Fälle waren dem Regierungsbezirk Düsseldorf zuzuordnen, der mit einem Zuwachs von 10,7 Prozent bei den Insolvenzen unter dem Landestrend blieb. Im Rhein-Kreis Neuss ging die Zahl der Firmeninsolvenzen um 7 auf 141 sogar zurück.
Betroffen waren 305 Beschäftigte, die Höhe der voraussichtlichen Forderungen beläuft sich nach Angaben des Landesamtes auf knapp 1,3 Milliarden Euro. Die Zahlen für die einzelnen Gemeinden (Vorjahreswert in Klammern): Dormagen 15 (12), Grevenbroich 15 (27), Jüchen 6 (3), Kaarst 6 (12), Korschenbroich 14 (12), Meerbusch 25 (19), Neuss 58 (56), Rommerskirchen 14 (13). Die Zahl der Privatinsolvenzen stieg von 203 auf 248 an.
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