Rhein-Kreis Neuss (NGZ). Rhein-Kreis Neuss Wer sind die Helden im Alltag? Die Antwort auf diese Frage sollen die Leser geben. Am 15. Mai ist die von NGZ und RWE gemeinsam getragene Aktion „Helden im Alltag“ gestartet worden.
Rund 60 Vorschläge gingen in den vergangenen Tagen bei der Redaktion ein. „Das zeigt, wie aufmerksam die Leser ihr Umfeld verfolgen und Menschen erkennen, die innerhalb der Gesellschaft durch positive Taten auffallen“, sagt Edith Feuerborn, RWE Rhein-Ruhr.
Gestern traf sich die Jury, um aus der Menge der Einsendungen zehn Kandidaten auszuwählen. Sie betreuen Gruppen, haben Initiativen gegründet, engagieren sich in Vereinen - und zwar freiwillig. Die Motive sind vielschichtig: Freude an der Gemeinschaft mit anderen, humanitäre Gründe, Integration, Fürsorge.
Für NGZ-Redaktionsleiter Ludger Baten ist die Arbeit der Helden im Alltag „eine Antwort auf die Anspruchsgesellschaft“. Baten erinnerte daran, dass es im Rhein-Kreis Neuss eine lange Tradition gebe, sich für das Gemeinwohl einzusetzen. Ein Engagement, dass nicht zuletzt die NGZ seit jeher intensiv berichterstattend begleitet.
Es sei „außerordentlich schwierig“ eine Auswahl zu treffen, fasste Dr. Hans-Ulrich Klose angesichts der Zahl qualifizierter Vorschläge die Herausforderung an die Jury zusammen, die „richtige“ Entscheidung zu treffen. Zehn mögliche Helden im Alltag wurden herausgefiltert.
Diese werden nun jeweils in einem kurzen Porträt den Lesern vorgestellt, die innerhalb der nächsten zwei Wochen gebeten werden, ihr Votum abzugeben. Am 20. Juni werden jene drei Kandidaten offiziell zu Helden im Alltag gekürt, die bei der Abstimmung die meisten Stimmen auf sich vereinigen. Das Preisgeld staffelt sich von 1000 bis 3000 Euro.
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