Rhein-Kreis Neuss (NGZ). Am 17. April besucht das Kreisverbindungskommando (KVK) der Bundeswehr den Chempark, um sich über mögliche Gefahrenpotenziale im Katastrophenfall zu informieren.
"Wir müssen immer auf dem aktuellen Stand sein", sagt Lothar Peschges (51), Hauptmann der Reserve und Verbindungsoffizier aus Gnadental. Tritt ein so genanntes Großschadenereignis ein, kann der Landrat über das KVK fachliche und personelle Unterstützung der Bundeswehr anfordern. Das war bisher noch nie erforderlich.
"Beim Ineos-Brand standen wir aber kurz vor einer Alarmierung", erinnert sich Peschges an das Dormagener Großfeuer vom März 2008. Das KVK Rhein-Kreis bilden 13 Reservisten unter dem Kommando von Oberstleutnant d. R. Klaus W. Stephan aus Ückerath.
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