Lokale Wirtschaft (NGZ). Rhein-Kreis Neuss „Der Steuersatz auf Agrardiesel muss unbedingt gesenkt werden“, sagt Wolfgang Wappenschmidt, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Neuss-Mönchengladbach. Während Landwirte in Frankreich nicht einen Cent Steuern pro Liter Agrardiesel zahlen, müssten die Landwirte in Deutschland dafür etwa 40 Cent aufbringen.
Ursprünglich sei die Mineralölsteuer zum Bau und Erhalt der Verkehrswege eingeführt worden. Die Landwirtschaft nutze die Fahrzeuge aber weit überwiegend in Feld und Flur, weshalb diese hohe Besteuerung nicht gerechtfertigt sei. Die Kosten für Energie und Schmierstoffe seien innerhalb eines Jahres um 25 Prozent gestiegen.
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