Rhein-Kreis Neuss (NGZ). Rhein-Kreis Neuss (NGZ) Bisher liefen die Meisterkurse in der Bauwirtschaft als reiner Präsenz-Unterricht in den Meisterschulen ab. Zum Teil lange Anfahrtswege und starre Stundenpläne ließen wenig Spielraum für eine persönliche Einteilung.
Die Bildungszentren des Baugewerbes (BZB) in Krefeld und die Handwerkskammer Düsseldorf beschreiten nun als langjährige Kooperationspartner bundesweit erstmals einen teilnehmer-freundlichen Weg: Sie setzen aufs Online-Lernen.
Bei der Meisterfortbildung für Maurer- und Betonbauer, die soeben begonnen hat, werden die Vorteile des Online-Lernens mit umfangreicher Wissensvermittlung verknüpft. Die nach dem neuen System lernenden Meisterschüler „büffeln“ nicht nur leichter, sondern reduzieren auch ihren Gesamtaufwand zum Teil erheblich. So können sie ihre kostbare Zeit zielgenau einsetzen und sparen Geld durch einen geringeren Fahraufwand.
Das BZB Krefeld engagiert sich bereits seit Jahren als Partner im bundesweiten Verbund „NBB - Die Meisterm@cher“ in der Ausarbeitung von E-Learning-Konzepten speziell für die Meisterausbildung. „Für uns war es wichtig, den Teilnehmern noch mehr Nutzen zu bieten“, so Frank Pawlik und Dr. Lothar Vahling, doe Geschäftsführer von BZB und Handwerkskammer.
Geschickte Kombination
Die geschickte Kombination von Unterricht im Bildungszentrum und Online-Lernen im eigenen Heim eröffnet den künftigen Meistern viele neue Wege, um noch effektiver und individueller zu lernen. „Wir gehören zu den Vorreitern“, bekräftigen die Geschäftsführer: „Für die Teilnehmer heißt das, sie können in weniger als zwölf Monaten Meister werden.“
Die Prüfungen werden weiter von der Handwerkskammer abgenommen. In der ersten Woche machen sich die Teilnehmer zunächst mit der Technik vertraut und können von der zweiten Woche an bereits online lernen. Besonders vorteilhaft ist, dass die Präsenzzeit in der Meisterschule mit diesem System nur noch zwei bis drei Tage pro Woche beträgt. „Für unsere Teilnehmer sind wir immer da, egal ob in den Lehrgängen oder über den Bildschirm“, stimmen Vahling und Pawlik überein.
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